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Eisschnelllauf-WM: Beckert holt Silber

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Beckert gewinnt das Duell mit Pechstein

23.03.2012, 08:26 Uhr

Eisschnelllauf-WM: Beckert holt Silber. WM-Zweite Stephanie Beckert: "Ich bin überglücklich." (Quelle: Reuters)

WM-Zweite Stephanie Beckert: "Ich bin überglücklich." (Quelle: Reuters)

Stephanie Beckert hat bei der WM der Eisschnellläufer in Heerenveen die erste Medaille nach Deutschland geholt. Die 23-Jährige, die ihre Stärke immer zum Ende eines Rennens ausspielt, lief in Holland über 3.000 Meter zu Silber (4:04,09 Minuten). Claudia Pechstein hingegen schrammte im direkten Duell gegen Beckert knapp an einer Medaille vorbei.

Die 40-Jährige verpasste in 4:04,99 Minuten ihre neunte WM-Medaille über diese Distanz und musste sich mit Rang vier begnügen. Gold gewann die dominierende Langstrecken-Läuferin dieser Saison, Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien (4:01,88). Bronze ging an die holländische Titelverteidigerin Ireen Wüst (4:04,87), die durch einen Magen-Darm-Virus geschwächt antrat. Isabell Ost (Berlin) lief auf Platz 17.

Auf der langen Strecke will Pechstein eine Medaille

"Ich konnte mich an Claudia gut orientieren und bin glücklich, dass ich zum Schluss viel Druck machen konnte", sagte die Olympia-Zweite Beckert. Aufgrund eines chronischen Rückenleidens war sie verspätet in die Saison gestartet. "Daher hätte ich noch vor einigen Monaten mit so einem Ergebnis niemals gerechnet", sagte ihr Trainer Stephan Gneupel. Auch Pechstein zeigte sich zufrieden mit Rang vier: "Wenn man bedenkt, dass ich wegen einer Mittelohrentzündung fast hätte absagen müssen, ist das super. Ich bin vier Plätze besser als im Vorjahr." Zuletzt hatte sie 2004 eine Goldmedaille über diese Strecke gewonnen.

Eine Medaille erhofft sich Pechstein über die 5.000 Meter. Die ungeliebten 1.500 Meter, für die sie ebenfalls qualifiziert ist, lässt sie aus. Während die "Thialf"-Halle im friesischen Eisschnelllauf-Mekka zum Auftakt der viertägigen Wettkämpfe nur zur Hälfte gefüllt war, sind die rund 12.000 Karten für Samstag bereits ausverkauft. Dann hat sich auch die niederländische Königin Beatrix angekündigt.

Patrick Beckert chancenlos

Seinen zweiten Titel über die 1.500 Meter hatte sich zuvor der Kanadier Denny Morrison vor Iwan Skobrew aus Russland und Titelverteidiger Havard Bökko aus Norwegen gesichert. Weltrekordler Shani Davis aus den USA, der bereits dreimal Gold über diese Distanz gewann, musste sich mit Platz vier begnügen. Patrick Beckert, der erst kurzfristig über die Reserveliste in das Feld der 24 Saisonbesten gerutscht war, landete auf Rang 21.

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