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Eisschnelllauf-WM: Medaillen für Beckert und Pechstein

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Beckert und Pechstein lassen nur die Titelverteidigerin laufen

24.03.2012, 20:09 Uhr

Eisschnelllauf-WM: Medaillen für Beckert und Pechstein. WM-Dritte Claudia Pechstein: "Ich freue mich superdoll." (Quelle: Reuters)

WM-Dritte Claudia Pechstein: "Ich freue mich superdoll." (Quelle: Reuters)

Mit Silber und Bronze haben Stephanie Beckert und Claudia Pechstein über 5000 Meter die Medaillen zwei und drei für das deutsche Eisschnelllauf-Team bei der Einzelstrecken-WM geholt.

Titelverteidigerin Martina Sablikova war in Heerenveen erneut eine Klasse für sich - an ihre Zeit kamen die beiden Deutschen nicht mehr heran.

Pechstein freut sich: Ziel erreicht

Die Tschechin war in 6:50,46 Minuten wie schon über 3000 Meter nicht zu schlagen und wurde zum fünften Mal in Serie Weltmeisterin über fünf Kilometer. Das war zuvor nur Gunda Niemann-Stirnemann gelungen. Beckert wurde in 6:56,64 Minuten erneut Zweite. "Ich bin überglücklich mit den zwei Silbermedaillen", sagte die 23-Jährige. Zu ihrer nicht ganz geglückten Aufholjagd sagte sie: "Ich habe versucht, vorn drauf zu laufen, das ist nicht gelungen. Hinten ist schon ein bisschen die Luft ausgegangen."

Beckert war nach ihrem Endspurt ausgepumpt, Pechstein streckte jubelnd die Arme in die Luft. Die 40-Jährige lief 7:04,01 Minuten im deutschen Duell und nahm beim gleichen Ergebnis wie 2011 in Inzell ihre 57. internationale Medaille mit. "Ich freue mich superdoll. Ich habe mein Ziel erreicht, wieder eine Medaille zu holen", sagte sie strahlend. Die Berlinerin Bente Kraus (7:20,96) landete auf Platz 13.

Starker Auftritt von Geisreiter

Moritz Geisreiter lief zuvor mit dem vierten Rang über 10.000 Meter dicht an die Weltspitze heran. Der 24-Jährige sorgte beim Sieg des niederländischen Titelverteidigers Bob de Jong für die beste deutsche WM-Platzierung über diese Strecke seit dem vierten Platz von Frank Dittrich vor elf Jahren.

"Das ist ein fettes Ding", sagte Geisreiter und war selbst am meisten überrascht. Nur drei Konkurrenten hatten seine Zeit von 13:21,10 Minuten geknackt. "Nach dem Lauf wusste ich, dass er gut war. Was dabei rauskommt, konnte ich nicht ahnen", fügte der zwei Meter lange Schlaks in der Thialf-Halle hinzu. Auch Marco Weber (13:28,44) als Siebter und der neuntplatzierte Alexej Baumgärtner (13:29,02) liefen unter die besten Zehn.

Altmeister de Jong sicherte sich seinen fünften WM-Titel über diese Strecke seit 1999. Der 35-jährige Olympiasieger von 2006 gewann in 12:53,91 Minuten vor seinem Landsmann Jorrit Bergsma (12:57,71) und Jonathan Kuck (13:12,66) aus den USA.

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