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Eisschnelllauf: Jenny Wolf als 500-Meter-Weltmeisterin entthront

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Wolf läuft diesmal der Konkurrenz hinterher

25.03.2012, 17:44 Uhr | dapd, dpa

Eisschnelllauf: Jenny Wolf als 500-Meter-Weltmeisterin entthront. Jenny Wolf belegt bei der Einzelstrecken-WM diesmal nur Platz sechs. (Quelle: dapd)

Jenny Wolf belegt bei der Einzelstrecken-WM diesmal nur Platz sechs. (Quelle: dapd)

Nach vier Titeln in Serie ist Jenny Wolf als Eisschnelllauf-Weltmeisterin über 500 Meter entthront worden. Bei der Einzelstrecken-WM in Heerenveen kam sie diesmal nur auf den sechsten Platz. Den Titel nach zwei Läufen holte sich erstmals Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa. Die Südkoreanerin lief in 38,03 und 37,66 Sekunden jeweils Bestzeit.

Zweite wurde Weltrekordlerin und Sprint-Weltmeisterin Yu Jing aus China vor der Niederländerin Thijsje Oenema. Judith Hesse belegte den elften Platz.

Rücktrittsgedanken erst einmal verworfen

Trotz einer enttäuschenden Saison denkt Wolf aber nicht mehr an ein schnelles Karriereende und hält sogar einen Olympia-Start 2014 in Sotschi für möglich. "Ich habe beschlossen, nochmal anzugreifen und vielleicht auch strategisch anders an die Wettkämpfe ranzugehen. Das kann man nur machen, wenn auch Olympia als Ziel steht", sagte die 33-Jährige nach dem Rennen.

Nachdem sie vor zwei Wochen auf ihrer Heimbahn als Gesamtweltcup-Siegerin von Yu Jing entthront worden war, hatte die die Olympia-Zweite über ein mögliches Karriereende gesprochen. "Ich werde es probieren, wenn es nach dem Sommertraining nicht gut aussieht, kann ich mich immer noch anders entscheiden", sagt Wolf nun bei der WM.


Wolf: "Zum Glück weiß ich jetzt, woran es liegt"

Wolf hatte schon im ersten Lauf alle Chancen verspielt, als sie einen Kegel touchierte und in 38,54 Sekunden nur die zehntbeste Zeit schaffte. Auch im zweiten Lauf gelang ihr der Durchbruch nicht, in 38,24 Sekunden sprang zumindest die fünftbeste Zeit heraus.

Selbstkritisch merkte Wolf an: "Die WM-Läufe waren das Niveau, das ich in diesem Jahr gezeigt habe. Natürlich bin ich nicht zufrieden, aber zum Glück weiß ich jetzt, woran es liegt", sagte die 33-Jährige. "Ich habe vergangenen Sommer zu wenig Kraft trainiert. Ich werde im Sommer mit Lauf-, Kraft- und Radtraining beginnen und bin optimistisch, dass das funktioniert."

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