Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport >

Wiesbadener Skicrosser wollen für Togo nach Sotschi

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wiesbadener Skicrosser wollen für Togo nach Sotschi

15.08.2012, 08:59 Uhr | dpa

Wiesbadener Skicrosser wollen für Togo nach Sotschi. Ennio Herrgen (l) und Steve Ryan Grundmann posieren am Lac Togo in Skifahrerhaltung.

Ennio Herrgen (l) und Steve Ryan Grundmann posieren am Lac Togo in Skifahrerhaltung. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - Sie wollen den Winter nach Westafrika holen: Die beiden Wiesbadener Ennio Herrgen und Steve Grundmann bereiten sich seit Monaten in der hessischen Landeshauptstadt darauf vor, für Togo bei den Olympischen Winterspielen 2014 im Ski-Cross anzutreten.

Sie wollen ein Land für den Wintersport begeistern, in dem niemals Schnee fällt. "Das ist für uns keine Spaßaktion", sagt der 30-jährige Herrgen - ohne zu lächeln. Inzwischen hat sich bereits ein gutes Dutzend Unterstützer in Wiesbaden und Togo um die beiden Rennfahrer versammelt.

Die Idee kam den beiden Amateursportlern vor zwei Jahren im Schlepplift: "Wir wollten einfach wissen, wo wir stehen, wenn wir uns professionell auf einen Wettkampf vorbereiten können", erklärt Herrgen. Ihrem Freund Roger Evenamede, der ursprünglich aus Togo stammt, erzählten die beiden Männer von ihrem Plan für Olympia - und die Sache kam ins Rollen. Evenamede ist jetzt Präsident des neugegründeten Togolesischen Skiverbands.

"Am Anfang dachten die Leute in Togo, wir meinen Wasserski", erzählt Martin Piechaczek, Sprecher von Team Togo. Dann seien sie aber beim größten Fernsehsender Togos zu Gast gewesen, Radio und Zeitungen hätten groß berichtet, die Regierung und der König der Hauptstadt Lomé habe sie persönlich empfangen.

Die Uno zählt Togo zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Und auch nach der langen Herrschaft des Diktators Gnassingbé Eyadéma macht sich Togo nur langsam auf den Weg in Richtung Demokratie.

"Wir wollen Togo helfen, richtig auf die Beine zu kommen", sagt Herrgen. Sein Team wolle verschiedene humanitäre Projekte unterstützen, darunter eine Eissporthalle mitten in Lomé. Der Deutsche Skiverband (DSV) freut sich jedenfalls über das neue Team: "Der großen Skifamilie tut es sicher gut, wenn sie noch internationaler wird", sagte DSV-Sprecher Ralf Eder.

Die Fans sind da, jetzt fehlen nur noch Sponsoren. "Wir stellen uns Unternehmen vor, die einen Zugang nach Westafrika suchen", sagt Herrgen: "Wir haben gute Kontakte und können Firmen helfen, auch über Togo hinaus in Afrika bekanntzuwerden." Wenn ein Sponsor gefunden ist, will der Immobilienkaufmann seine Festanstellung ruhen lassen, neben der deutschen auch die togolesische Staatsbürgerschaft annehmen und hart trainieren: Kraft, Ausdauer, Koordination - das volle Programm. Angebote für Trainingsgemeinschaften gebe es bereits von den Nationalteams aus Norwegen, Frankreich und der Schweiz.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Schwergewicht 
Pakistaner wiegt 440 Kilo und will noch mehr

Der 24-jährige Pakistaner präsentiert sich sportlich. Im Internet wird über die Echtheit der Körperfülle diskutiert. Video

Anzeige
Ähnliche Themen im Web

Shopping
Shopping
BONITA Sale: Aktuelle Looks zu Top-Preisen

Sichern Sie sich Ihre Lieblingsartikel mit bis zu 50 % Rabatt! Jacken, Strick, Blusen u. v. m. bei BONITA. Shopping

Shopping
Markenmäntel: wärmende Begleiter für kalte Zeiten

Für jedes Wetter ein passender Mantel: von kurz bis lang, von Daune bis Wolle. auf otto.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILAbout Youdouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal