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Bob-Weltmeisterin Logsch beendet Karriere

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Bob-Weltmeisterin Logsch beendet Karriere

11.09.2012, 11:24 Uhr | dpa

Bob-Weltmeisterin Logsch beendet Karriere. Die Bobpilotin Romy Logsch beendet ihre Karriere.

Die Bobpilotin Romy Logsch beendet ihre Karriere. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Die berüchtigte Kurve "Fifty Fifty" auf der Olympia-Bahn in Whistler hat die Karriere von Bob-Anschieberin Romy Logsch zerstört.

Im Finallauf der Spiele von 2010 lag die Leipzigerin auf Bronzekurs, bis sie aus dem Bob von Pilotin Cathleen Martini geschleudert wurde und sich Prellungen, Verbrennungen und eine Sprunggelenksfraktur zuzog. Nach dem spektakulären Sturz kam die Polizeimeisterin nicht mehr richtig in Schwung. Entmutigt gab sie nun ihren Rücktritt bekannt.

Zwar scherzte die 30 Jahre alte Frohnatur, die allerdings auch durch einen "Zickenkrieg" mit ihrer früheren Pilotin Sandra Kiriasis in die Schlagzeilen kam, unmittelbar nach dem Horror-Unfall noch: "Jetzt bin ich halt eine richtige Bob-Fahrerin". Doch die folgenden Monate waren geprägt von hartem Aufbautraining und vielen gesundheitlichen Rückschlägen.

Die olympische Nach-Saison hatte sie mit Blick auf Sotschi 2014 weggelassen, da der Fuß immer noch Probleme bereitete. "Sie sprüht zwar vor Ehrgeiz, doch wir müssen sie immer wieder einbremsen und einen kompletten Ausheilungsprozess beginnen", meinte Cheftrainer Christoph Langen im Oktober 2011. Am Dienstag reagierte er geknickt auf den Rücktritt: "Tut mir unheimlich leid. Wir haben alle gehofft, dass Romy wieder zurückkommt. Wenn sie fit ist, dann ist sie eine hundertprozentige Unterstützung."

Die dreimalige Bob-Weltmeisterin Logsch vom BRC Riesa will nun beruflich bei der Polizei durchstarten. "Ich fühle, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um einen neuen Abschnitt im meinem Leben zu beginnen. Es war eine tolle Zeit, für die ich mich bei meinen Sportkameradinnen, meinen Trainern und natürlich meinem Arbeitgeber, dem ich dann ab sofort uneingeschränkt zur Verfügung stehe, herzlich bedanke", sagte Logsch, die jetzt eine Karriere im gehobenen Polizeidienst anstrebt.

Die ehemalige Diskuswerferin, die als Quereinsteigerin nach nur einem Jahr den ersten Weltmeistertitel (2007) im Eiskanal mit Kiriasis gewann und diesen 2008 verteidigte, sprang auch 2011 nach dem Wechsel ins Martini-Team noch einmal auf das oberste WM-Treppchen. Zudem feierte sie 2007 und 2010 den EM-Titel. "Wir verlieren eine sympathische und erfolgreiche Sportlerin, was wir sehr bedauern", sagte Sportdirektor Thomas Schwab vom Bob - und Schlittenverband für Deutschland (BSD).

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