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Deutsche Eiskunstläufer in Oberstdorf hinter Erwartungen

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Deutsche Eiskunstläufer in Oberstdorf hinter Erwartungen

30.09.2012, 11:19 Uhr | dpa

Oberstdorf (dpa) - Die deutschen Eiskunstläufer haben bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf keinen optimalen Saisonstart erwischt. Sarah Hecken, Peter Liebers und die Eistänzer Nelli Zhiganshina/Alexander Gazsi blieben unter ihren Möglichkeiten, allein Nathalie Weinzierl übertraf die Erwartungen.

Zhiganshina/Gazsi verpassten wie im Vorjahr den Sieg. Nach einer zu verhalten gelaufenen Kür rutschten die nach dem Kurztanz in Führung liegenden Eistänzer noch auf den dritten Platz ab. Das unterhaltsame "Zombie"-Programm gefiel zwar den Zuschauern, aber einigen Preisrichtern war es zu viel Show. Die deutschen Meister wollen kommende Woche in Bratislava erneut Wettkampferfahrung sammeln und Fehler ausmerzen. "Wir müssen noch unsere Problemstellen finden und daran arbeiten", sagte Gazsi. Auf jeden Fall müssen die EM-Achten an Tempo zulegen. "Es wäre schön, wenn Nelli und Alex gewonnen hätten, aber es war ihr erster Wettbewerb", sagte Elke Treitz, die Vize-Präsidentin der Deutschen Eislauf-Union (DEU).

Insgesamt nannte sie die deutschen Leistungen zufriedenstellend. Aber alle Läufer müssen noch zulegen, um den Anschluss an die internationale Spitze zu finden. Hecken hinkt wegen ihrer erst im Juni abgeschlossenen Abiturprüfungen noch in der Vorbereitung hinterher. Dazu plagten sie wieder einmal gesundheitliche Probleme kurz vor dem Start. Liebers vermochte immerhin im Kurzprogramm zu überzeugen und ging in der Kür zwei dreifache Axel, allerdings nicht den angekündigten vierfachen Toeloop an. Beide landeten auf Rang 10.

Weinzierl bestätigte hingegen als Siebte die gute Leistung vom Junioren Grand Prix in Linz. Die 18-Jährige wird zur ernsthaften Konkurrentin von Hecken und kündigte keck an, dass sie wieder zur Europameisterschaft wolle. Dort hat die DEU nur einen Startplatz.

Im Paarlauf hat sich die Lücke hinter den vierfachen Weltmeistern Aljona Savchenko/Robin Szolkowy (Chemnitz) weiter vergrößert. Mari Vartmann/Aaron van Cleave aus Berlin mussten nach missratenem Kurzprogramm aufgeben, da Vartmann sich am Fuß verletzte. Maylin Hausch/Daniel Wende (Oberstdorf/Essen) traten erst gar nicht an, da sie nach einem von einem Todesfall und Krankheit in ihren Familien überschatteten Sommer erst seit kurzem voll im Training stehen.

Savchenko/Szolkowy konzentrieren sich wie in den Vorjahren auf den Grand Prix und gehen erst Ende Oktober in Kanada an den Start. Ihre russischen Konkurrenten Tatjana Wolossoshar/Maxim Trankow gewannen in Oberstdorf locker und sind auch die Favoriten beim ersten Grand Prix Skate America in drei Wochen.

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