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Beckert gewinnt Prestige-Duell gegen Pechstein

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Beckert gewinnt erstes Prestige-Duell

09.11.2012, 19:03 Uhr | dpa

Beckert gewinnt Prestige-Duell gegen Pechstein. Stephanie Beckert hat sich zum Auftakt durchgesetzt.

Stephanie Beckert hat sich zum Auftakt durchgesetzt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Stephanie Beckert hat das erste Prestige-Duell der Saison gegen Claudia Pechstein für sich entschieden.

Zum Auftakt der deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Berlin gewann die Team-Olympiasiegerin aus Erfurt die 3000 Meter in famoser Weltbestzeit von 4:02,88 Minuten klar mit vier Sekunden Vorsprung vor der Erzrivalin aus der Hauptstadt. Die bisherige Saisonbestzeit hatte Beckert selbst bei Testrennen in Erfurt in 4:05,43 Minuten fixiert.

"Die Auslosung war super, wir haben uns beide zu den schnellen Zeiten vorangetrieben. Es war wichtig, schnell in den Rhythmus zu kommen. Das ist mir gut gelungen", sagte Beckert nach ihrem insgesamt siebten Meistertitel auf den langen Strecken.

Im direkten Duell erzielte Titelverteidigerin Pechstein in 4:06,74 Minuten zwar persönliche Saisonbestzeit, war aber gegen ihre Erzrivalin vor allem auf deren starker letzter Runde chancenlos und musste am Ende die Überlegenheit der 16 Jahre jüngeren Thüringerin anerkennen. "Als Steffi so lange mitgehalten hat, war klar, dass ich sie am Ende nicht halten kann. Deshalb habe ich einen Schritt rausgenommen und nicht auf Biegen und Brechen alles gegeben", meinte Pechstein mit einem Lächeln. "Auf dieser Leistung lässt sich bei den Weltcups aufbauen", sagte auch ihr ehemaliger Trainer Joachim Franke.

Beide deutsche Topläuferinnen sind für die in der kommenden Woche in Heerenveen beginnende Weltcupserie gesetzt und nutzten den Lauf zum letzten Formtest.

Auf der kürzesten Distanz nähert sich die Olympia-Zweite Jenny Wolf nach einer verkorksten Vorsaison wieder ihrer Topform. In 37,78 Sekunden stellte sie im zweiten Lauf eine neue Saison-Bestzeit über 500 Meter auf, nachdem sie im ersten Rennen schon 37,91 Sekunden gesprintet war. Mit ihrem Siegerresultat von 75,69 Punkten verbesserte sie zudem ihren eigenen Bahnrekord für die 2x500 Meter (bisher 75,89).

"Natürlich war noch nicht alles optimal. Am Start geht noch viel besser und auch in den Kurven. Aber das ist im Moment Meckern auf hohem Niveau - endlich mal wieder", sagte die 33 Jahre alte Berlinerin nach dem Gewinn ihres 15. nationalen Meistertitels erleichtert. Die 500-m-Distanz gewann die fünfmalige Weltmeisterin nun schon zum sechsten Mal in Serie. Die Konkurrenz war am Ende meilenweit von der dominierenden Sprinterin entfernt.

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