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Jenny Wolf Dritte über 500 Meter in Heerenveen

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Wolf und Pechstein mit Spitzenplätzen in Heerenveen

17.11.2012, 15:23 Uhr | dpa

Jenny Wolf Dritte über 500 Meter in Heerenveen. Am zweiten Tag in Heerenveen lief es für Jenny Wolf besser: Dritte über 500 Meter.

Am zweiten Tag in Heerenveen lief es für Jenny Wolf besser: Dritte über 500 Meter. (Quelle: dpa)

Heerenveen (dpa) - Claudia Pechstein hat sich für den verpatzten Vortagsauftritt rehabilitiert, Jenny Wolf nähert sich wieder ihrer Bestform. Am zweiten Tag des Eisschnelllauf-Weltcups haben die beiden routinierten Berlinerinnen die Glanzlichter aus deutscher Sicht gesetzt.

Die 40 Jahre alte Pechstein durfte als Dritte das Podest nach dem Massenstartrennen besteigen, nachdem sie zuvor als Vierte über 1500 Meter knapp daran vorbei geschrammt war. "Ich bin sehr glücklich mit Platz vier", meinte die 40 Jahre alte fünfmalige Olympiasiegerin nach ihrer Zeit von 1:58,03 Minuten. Sie rehabilitierte sich damit für ihren elften Platz über 3000 Meter.

"Ich habe die Kufen gewechselt, das hat sich ausgezahlt. Ich wollte beste Deutsche werden, das hat geklappt", bekannte sie. Siegerin wurde Weltmeisterin Christine Nesbitt aus Kanada, die in 1:56,35 Minuten ihren insgesamt 35. Streckensieg im Weltcup holte. Die deutsche Meisterin Monique Angermüller (Berlin) wurde beim Bahnwechsel von Oranje-Konkurrentin Linda de Vries behindert und landete nur auf Platz 14.

Im ersten Massenstartrennen der Saison holte Pechstein bei allen drei Spurtwertungen Punkte und sicherte sich mit 14 Zählern den dritten Rang hinter den Spezialistinnen Mariska Huisman (31) und Jorien Ter Mors (15) aus den Niederlanden.

Jenny Wolf hatte zuvor im zweiten Lauf über 500 Meter den dritten Rang belegt. In 38,14 Sekunden musste die 33-Jährige nur Vortagssiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea (37,92) und der US-Amerikanerin Heather Richardson (38,13) den Vortritt lassen. Tags zuvor war sie nach einem Strauchler in der Zielkurve Fünfte geworden.

Wolf haderte ein wenig mit sich selbst. "Leider bin ich nicht so gut aus dem Startblock gekommen, das kann ich viel besser. Und dann ist es natürlich kompliziert, auf maximales Tempo zu kommen. Ich wäre gern unter 37 Sekunden geblieben", meinte sie. "Aber nach der schwierigen Vorsaison muss ich erst wieder mit der Doppelbelastung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen klarkommen. Lieber laufe ich beide Rennen an einem Tag", sagte sie und gab zu, sich ein wenig über die eine Hundertstelsekunde Rückstand auf Platz zwei geärgert zu haben. Im Klassement nach zwei Strecken schob sich die Berlinerin mit 120 Zählern gleichfalls auf Platz drei vor. Mit ihren Weltcupsiegen 12 und 13 über 500 Meter übernahm Weltmeisterin Lee (200 Punkte) die Führung im Gesamtklassement vor Richardson (160).

In der ersten Team-Verfolgung des Winters verfehlte das deutsche Herren-Trio mit Alexej Baumgärtner, Marco Weber und Robert Lehmann als Fünfte das Podest deutlich. Der Sieg ging in 3:39,76 Minuten an die favorisierten Niederländer. Der deutsche Meister Samuel Schwarz startete über 1000 Meter mit der erhofften Top-10-Platzierung in die Saison. In 1:10,22 Minuten gelang ihm beim Sieg des Kanadiers Denny Morrison (1:09,43) exakt der zehnte Platz.

 
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