Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport >

Konkurrenz für Hüfner und Co. immer stärker

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Konkurrenz für Hüfner und Co. immer stärker

23.11.2012, 09:58 Uhr | dpa

Konkurrenz für Hüfner und Co. immer stärker. Die Konkurrenz für Tatjana Hüfner und Co.

Die Konkurrenz für Tatjana Hüfner und Co. (Quelle: dpa)

Igls (dpa) - 13 lange Jahre siegten im Weltcup nur die deutschen Rodel-Frauen. Doch in den vergangenen beiden Wintern ist Bewegung in die Szene gekommen. Und auch im vorolympischen Winter dürfte auf Tatjana Hüfner und Co. wieder starke Konkurrenz zukommen.

Ein Adjektiv hört Norbert Loch überhaupt nicht gerne. "Erfolgsverwöhnt - das sind wir nicht mehr. Die Damen haben es sehr schwer und müssen sich jedes Rennen neu und hart erarbeiten", umschreibt der Rodel-Bundestrainer die in den vergangenen beiden Wintern deutlich gewachsene Konkurrenz für seine Frauen um Olympiasiegerin Hüfner. Und nur noch etwas mehr als ein Jahr vor dem großen Ziel Olympia sieht Loch seine Schützlinge unter immer größerem Druck: "Ich erwarte einen spannenden Winter."

Zwar dominieren Lochs Rodlerinnen weiter die Szene, doch der Trend der beiden vergangenen Winter ist unmissverständlich. Erst beendete im Februar 2011 die junge Kanadierin Alex Gough - trainiert vom deutschen Coach Wolfgang Staudinger - nach 13 Jahren die deutsche Siegesserie im Weltcup. Stolze 105 Rennen hatten zuvor immer nur die Rodlerinnen des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) gewonnen. Im vergangenen Winter machte Gough dann auf ihrer Heimbahn in Calgary ihren zweiten Sieg perfekt.

Doch nicht nur Gough ist den deutschen Frauen auf den Fersen. Zum Abschluss der vergangenen Saison fuhr die Russin Tatiana Iwanowa auf ihrer Heimstrecke in Paramonowo zum ersten Weltcup-Sieg. Dass inzwischen selbst die Rennen auf Deutschlands Bahnen keine Selbstläufer für Hüfner und Co. sind, hatte sich bereits bei der Heim-WM in Altenberg gezeigt. Erst mit einem Kraftakt konnte Hüfner an der jungen Russin vorbeiziehen und sich ihren vierten WM-Titel sichern. "Tatiana war saustark", lobte Hüfner damals beeindruckt.

Gut ein Jahr vor Sotschi scheinen die Zeiten vorbei, in denen sich etwa Georg Hackl einen kleinen Seitenblick auf die von deutschen Athletinnen wie Sylke Otto und Silke Kraushaar-Pielach fast nach Belieben dominierte Szene gönnen konnte. "Frauen-Rodeln ist nicht wirklich spannend", hatte der dreimalige Olympiasieger einmal süffisant angemerkt. Da darf Kanadas Coach Staudinger, der auch den Oberhofer Bernhard Glass in sein Trainerteam geholt hat, inzwischen selbstbewusst dagegenhalten. "Wir wissen, wir können gewinnen."

"Die Welt ist zusammengerückt. Es geht nicht mehr so wie vor Jahren, als wir noch beständig Platz eins bis drei belegt haben", weiß Loch. Zwar muss sich der Bundestrainer bei Olympiasiegerin Hüfner und deren stärkste nationale Konkurrentin Natalie Geisenberger wohl keine wirklichen Sorgen machen. Immerhin machten die beiden im vergangenen Winter immerhin sechs der neun Weltcup-Rennen unter sich aus. Doch hinter den Top-Fahrerinnen ist eine Lücke entstanden, wie auch BSD-Sportdirektor Thomas Schwab bei der WM 2012 einräumen musste. "Hinter den beiden haben wir ein Problem."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Schwergewicht 
Pakistaner wiegt 440 Kilo und will noch mehr

Der 24-jährige Pakistaner präsentiert sich sportlich. Im Internet wird über die Echtheit der Körperfülle diskutiert. Video

Anzeige
Ähnliche Themen im Web

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILAbout Youdouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal