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Weltcup: Doppelsieg für deutsche Rodlerinnen

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Doppelsieg für deutsche Rodlerinnen

24.11.2012, 14:04 Uhr | dpa, sid

Weltcup: Doppelsieg für deutsche Rodlerinnen. Anke Wischnewski gewinnt den Weltcup-Auftakt der Rodlerinnen. (Quelle: dpa)

Anke Wischnewski gewinnt den Weltcup-Auftakt der Rodlerinnen. (Quelle: dpa)

Angeführt von Anke Wischnewski haben die deutschen Rodel-Frauen einen starken Start in den vorolympischen Winter gefeiert. Die 34-Jährige war im österreichischen Innsbruck-Igls nicht zu schlagen und fuhr zum zweiten Weltcup-Erfolg.

Hinter Wischnewski machte die Olympia-Dritte Natalie Geisenberger den deutschen Doppelerfolg perfekt. Dritte wurde die starke Kanadierin Alex Gough. Olympiasiegerin Tatjana Hüfner enttäuschte und verpasste als Vierte die Podestränge.

2007 in Igls WM-Silber geholt

Der Eiskanal in Innsbruck-Igls zählt zu den Lieblingsbahnen von Wischnewski, die hier 2007 mit WM-Silber den bislang größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert hat. Jetzt stellte sie im ersten Durchgang einen neuen Bahnrekord auf.

Für Weltmeisterin Hüfner, die in der Vorbereitung alle drei teaminternen Selektionsrennen gewonnen hatte, bedeutete der vierte Platz dagegen eine herbe Enttäuschung. Sie peilt in diesem Winter ihren sechsten Weltcup-Gesamtsieg an, mit dem sie alleinige Rekordhalterin werden würde.

Sieg für deutsche Skeleton-Pilotin

Skeleton-Pilotin Marion Thees hat in Whistler den ersten deutschen Weltcupsieg in diesem Winter eingefahren. Die zweimalige Weltmeisterin, die beim Weltcup-Auftakt vor zwei Wochen in Lake Placid auf Rang drei landete, fuhr auf der Olympia-Bahn von 2010 Bestzeit im ersten Lauf und verwies mit der zweitbesten Zeit im Finaldurchgang die Lokalmatadorin Sarah Reid mit 17 Hundertstelsekunden auf Rang zwei.

Dritte im Whistler Sliding Center wurde die Britin Elizabeth Yarnold. Die deutsche Meisterin Anja Huber, die in der Vorwoche in Park City Dritte geworden war, landete auf Platz acht. Cathleen Lorenz wurde Zehnte.

Zwei dritte Plätze für deutsche Bob-Piloten

Unterdessen sind Francesco Friedrich und Sandra Kiriasis beim dritten Zweierbob-Weltcup der Saison in Whistler auf Rang drei gefahren. Friedrich hatte zusammen mit dem Russen Alexander Subkow 34 Hundertstelsekunden Rückstand auf den erneut siegreichen Doppel-Weltmeister Steven Holcomb aus den USA. Zweiter wurde der Kanadier Lyndon Rush. Der WM-Dritte im kleinen Schlitten, Maximilian Arndt, landete auf Platz sechs vor Manuel Machata.

Bei den Frauen siegte erneut Olympiasiegerin Kaillie Humphries. Zweite wurde die Schweizerin Fabienne Meyer. Cathleen Martini wurde Fünfte. Anja Schneiderheinze kam auf Rang sieben.

Kircheisen als 13. noch bester deutscher Kombinierer

Deutschlands Nordische Kombinierer haben den Weltcup-Auftakt hingegen verpatzt. Als bester DSV-Athlet kam Björn Kircheisen im norwegischen Sjusj¢en auf den 13. Platz. Nach einem schwachen Sprung auf 90,5 Meter machte er im 10-Kilometer-Langlauf noch ordentlich Boden gut und erreichte das Ziel 20,6 Sekunden hinter dem Sieger Magnus Moan. Der Norweger setzte sich in 24:46,2 Minuten vor dem Franzosen Jason Lamy Chappuis (+1,0 Sekunden) und Bernhard Gruber aus Österreich (+3,3) durch. Weltmeister Eric Frenzel enttäuschte als 27.

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat zum Auftakt des Weltcups im russischen Kolomna eine Überraschung über die 1500 Meter verpasst. Über ihr schwächere Distanz lief die fünfmalige Olympiasiegerin in 1:58,27 Minuten auf den zehnten Rang und knüpfte damit vorerst nicht an ihren starken Auftritt beim Weltcup-Start in Heerenveen am vergangenen Wochenende an. Der Sieg ging in Saisonbestleistung an Marrit Leenstra aus den Niederlanden (1:55,04).

Langläufer haben nichts mit dem Sieg zu tun

Die deutschen Skilangläuferinnen sind mit einem ordentlichen Resultat in die Weltcupsaison gestartet. Beim Sieg der Norwegerin Marit Björgen über 10 Kilometer kam Denise Herrmann im schwedischen Gällivare als beste DSV-Athletin auf den zwölften Rang. Ihr Rückstand betrug 56,5 Sekunden. Björgen verwies in 22:31,8 Minuten ihre Landsfrau Therese Johaug (+12,6 Sekunden) und die Amerikanerin Kikkan Randall (+25,9) auf die weiteren Podestplätze. Auch Nicole Fessel lief als 22. in die Punkteränge, die Katrin Zeller auf Platz 31 knapp verpasste.

Bei den Herren gewann der Norweger Martin Johnsrud Sundby. Ersetzte sich über 15 Kilometer in 30:37,0 Minuten vor dem Kasachen Alexej Poltoranin und Marcus Hellner aus Schweden durch. Die DSV-Läufer hatten in Abwesenheit von Tobias Angerer, der wegen Schüttelfrost kurzfristig auf einen Start verzichten musste, nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Tim Tscharnke belegte mit einem Rückstand von 1:08,2 Minuten den 22. Platz. Dahinter reihten sich Axel Teichmann (23.), Hannes Dotzler (24.) und Jens Filbrich (26.) ein.

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