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Pechstein unterliegt Sablikova knapp, Beckert Vierte

01.12.2012, 11:59 Uhr | dpa

Pechstein unterliegt Sablikova knapp, Beckert Vierte. Claudia Pechstein verpasste einen erneuten Sieg nur knapp.

Claudia Pechstein verpasste einen erneuten Sieg nur knapp. (Quelle: dpa)

Astana (dpa) - Claudia Pechstein hat ihren nächsten Sieg nur knapp verpasst, dafür aber ihren 100. Podestplatz im Eisschnelllauf-Weltcup gefeiert. Die fünfmalige Olympiasiegerin wurde in Astana über 5000 Meter in 7:01,05 Minuten Zweite hinter der Tschechin Martina Sablikova.

Dabei fehlten Pechstein lediglich drei Zehntel zur Weltmeisterin und Olympiasiegerin, die auf den letzten Runden die größeren Reserven mobilisieren konnte und erst auf den abschließenden 400 Metern die Zeit der 40-jährigen Pechstein noch unterbot.

Die beiden Freundinnen umarmten sich auf dem Podium herzlich. Diesmal stand Sablikova wieder ganz oben, nachdem Pechstein vor einer Woche über 3000 Meter in Kolomna überraschend zu ihrem 29. Weltcup-Erfolg gelaufen war. "Claudia musste vorlegen und hat extrem stark begonnen, aber das Eis war nicht so schnell wie in den vergangenen Tagen", sagte Cheftrainer Markus Eicher zum Rennverlauf und Sablikovas starker Aufholjagd.

Die Erfurterin Stephanie Beckert konnte im letzten Paar gegen Sablikova nicht mithalten und verpasste wie schon am vorigen Wochenende einen Rang auf dem Treppchen. Hinter der Russin Olga Graf (7:01,38) kam die Olympia-Zweite in 7:02,52 Minuten auf den vierten Platz. "Der Plan war, dass sie defensiv beginnt", sagte Eicher, räumte jedoch ein, dass sich Beckert gegen Sablikova schwertut und nicht so frei wie gewohnt läuft. In der Gesamtwertung über die Langstrecken führt Sablikova nun mit 260 Punkten. Beckert ist mit 220 Punkten Zweite, Pechstein folgt mit 201 Zählern.

Bei den Männern gewann US-Star Shani Davis die 1500 Meter in 1:46,01 Minuten. Der Norweger Havard Bökko belegte in 1:46,34 Minuten den zweiten Platz und führt damit nach drei Rennen die Gesamtwertung an. Der Inzeller Moritz Geisreiter kam in 1:47,90 Minuten auf den 14. Platz. In der Team-Verfolgung reichte es für Geisreiter gemeinsam mit Alexej Baumgärtner und Marco Weber nur zu Rang acht. Den Sieg holten auch im zweiten Saisonrennen die Niederländer.

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