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Pechstein unterliegt Sablikova knapp

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Pechstein unterliegt Sablikova knapp

01.12.2012, 20:27 Uhr | dpa, sid

Pechstein unterliegt Sablikova knapp. Nur knapp geschlagen: Claudia Pechstein. (Quelle: imago/Camera 4)

Nur knapp geschlagen: Claudia Pechstein. (Quelle: imago/Camera 4)

Erst der Schlussturbo von Martina Sablikova machte Claudia Pechsteins erneuten Coup zunichte: Mit einer starken Vorstellung hat sich die 40-Jährige in Astana/Kasachstan den zweiten Platz im ersten 5000-Meter-Lauf der Saison gesichert. In 7:01,05 Minuten musste sich Pechstein nur der tschechischen Doppel-Olympiasiegerin Sablikova (7:00,75) knapp geschlagen geben. Für Stephanie Beckert (7:02,52) reichte es lediglich zu Platz vier hinter Olga Graf aus Russland.

"Das war eine ganz tolle Leistung von Claudia. Das Eis war heute nicht so gut wie in den letzten Tagen, aber sie ist konstant durchgelaufen", sagte Chef-Bundestrainer Markus Eicher. Sablikova, die seit zwei Jahren über die 5000 Meter unbesiegt ist, lag bis zur Schlussrunde hinter Pechstein, kämpfte sich aber noch an ihr vorbei. Für Pechstein war das Rennen auch eine Bestätigung ihrer herausragenden Form. Am vergangenen Wochenende hatte die fünfmalige Olympiasiegerin in Kolomna/Russland mit dem Sieg über die 3000 Meter überrascht.

Geisreiter verpasst Top Ten

Bei den Männern verpasste Moritz Geisreiter hat eine Top-Ten-Platzierung, seinen Platz in der stärkeren A-Gruppe aber verteidigte der 24-Jährige erfolgreich. Im Lauf über 1500 Meter reichte es für Geisreiter in 1:47,90 Minuten nur zu Rang 14. Der Sieg ging an den zweimaligen US-Olympiasieger Shani Davis.

Auch in der Teamverfolgung konnten die deutschen Herren nicht mit der Weltspitze Schritt halten. Geisreiter, Alexej Baumgärtner und Marco Weber landeten nach 3200 m in 3:46,96 Minuten auf Rang acht. Der Sieg ging an die favorisierten Niederländer (3:41,27).

Wendl/Arlt triumphieren am Königssee

Zweites Rennen, zweiter Sieg: Die Rodel-Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt haben ihren Heimvorteil eindrucksvoll genutzt und beim Weltcup am Königssee den zweiten Saisonerfolg unter Dach und Fach gebracht. Der Bayern-Express fuhr mit Bahnrekord überlegen seinen zwölften Weltcup-Erfolg ein. Die WM-Zweiten Toni Eggert und Sascha Benecken sorgten hinter Wendl/Arlt für den erneuten Doppelerfolg der deutschen Doppelsitzer. Nur Platz drei blieb für die österreichischen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger.

Geisenberger siegt, Hüfner Zweite

Olympiasiegerin Tatjana Hüfner hat sich beim Rodel-Weltcup in Königssee mit Bahnrekord und einem Podestplatz zurückgemeldet, den Sieg aber knapp verpasst. Nach Bestzeit im zweiten Lauf musste sich Hüfner, die beim Weltcup-Auftakt in Innsbruck-Igls auf Rang vier gefahren war, nur Natalie Geisenberger (-0,031) geschlagen geben. Dritte wurde die Kanadierin Alex Gough (+0,151).

"Ich habe meinen Bahnrekord zurückgeholt. Dass es nicht mehr zu Platz eins gereicht hat, naja, gut, da war die Natalie im ersten Lauf einfach ein bisschen schneller", sagte Hüfner. Anke Wischnewski, die am vergangenen Wochenende überraschend den Sieg geholt hatte, landete auf Rang vier (+0,416).

Fessel Neunte in Kuusamo - Männer chancenlos

Fast erfrorene Finger, ein Kribbeln in den Füßen und doch glücklich: Nicole Fessel hat beim Langlauf-Weltcup im finnischen Kuusamo mit Platz neun über fünf Kilometer im freien Stil für ein Ausrufezeichen gesorgt. Und nicht nur sie: Auch Katrin Zeller und Denise Herrmann überzeugten mit den Plätzen 14 und 15, wenngleich sie alle der bereits wieder dominierenden Marit Björgen aus Norwegen nicht annähernd folgen konnten. Björgen feierte ihren dritten Saisonsieg und blieb saisonübergreifend zum sechsten Mal hintereinander ungeschlagen.

Die deutschen Herren dagegen kommen noch nicht in Fahrt. Über zehn Kilometer war der Frankenhainer Jens Filbrich als 22. bester DSV-Skilangläufer. Von den insgesamt acht gestarteten Deutschen kam nur noch Tobias Angerer als 29. in die Punkte. Den Sieg holte sich der Russe Alexander Legkow vor dem Norweger Petter Northug, der damit zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden von einem Russen bezwungen wurde. Im Sprint am Freitag schaffte das Olympiasieger Nikita Krjukow.

Weltmeister Frenzel Vierter in Kuusamo

Eric Frenzel hat einen Podestplatz beim Weltcup in der Nordischen Kombination in Kuusamo verpasst. Der Weltmeister musste sich nach einem Sprung von der Großschanze und dem Zehn-Kilometer-Lauf mit Platz vier begnügen. Im Sprint einer großen Gruppe fehlten ihm fünf Zehntelsekunden zu Platz drei. Den Sieg holte sich in 26:49,5 Minuten der Franzose Jason Lamy Chappuis. Der Sprungsieger verwies den Norweger Magnus Krog mit 13 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritter wurde Sebastian Lacroix aus Frankreich mit einem Rückstand von 13,2 Sekunden.

Schwere Stürze überschatten Marsaglia-Sieg

Schwere Stürze haben den ersten Weltcup-Sieg des Italieners Matteo Marsaglia im Super-G von Beaver Creek überschattet. Während Stephan Keppler als Startläufer einen Tag nach der schweren Knieverletzung von Tobias Stechert im wahrsten Sinne mit einem blauen Auge und Prellungen am ganzen Körper davon kam, musste der Österreicher Max Franz ins Krankenhaus gebracht werden. Der 23-Jährige war auf der berühmt-berüchtigten "Raubvogel-Piste" in ein Tor gefahren und auf der brettharten Piste buchstäblich K.o. gegangen. Es besteht der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung.

"Max ist Gott sei Dank wieder bei Bewusstsein und ansprechbar. Ich hoffe, dass er keine Verletzungen hat. Man hat gesehen, dass er kurz bewusstlos war, aber jetzt ist er wieder ansprechbar. Das ist das Wichtigste", sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. Franz war mit Platz zwei vor einer Woche bei der Abfahrt im kanadischen Lake Louise zum ersten Mal in seiner Karriere aufs Podest gefahren.

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