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Robert Seifert feiert historischen Sieg im Shorttrack

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Paukenschlag: Erster deutscher Sieg im Shorttrack

02.12.2012, 15:59 Uhr | dpa, sid

Robert Seifert feiert historischen Sieg im Shorttrack. Robert Seifert ist der erste deutsche Shorttrack-Sieger überhaupt. (Quelle: Reuters)

Robert Seifert ist der erste deutsche Shorttrack-Sieger überhaupt. (Quelle: Reuters)

Der Dresdner Robert Seifert hat beim Shorttrack-Weltcup für eine riesige Überraschung gesorgt. Der 24-Jährige gewann in Nagoya völlig unerwartet über 500 Meter und sorgte damit für den ersten deutschen Weltcup-Erfolg auf einer Einzel-Strecke.

"Ich habe es auch jetzt noch nicht realisiert, das kam wirklich überraschend, fühlt sich aber gut an", sagte Seifert. "Ich habe nach dem Zielstrich die Faust hochgerissen und irgendetwas geschrien. Die Luft musste raus."

Seifert verweist Olympiasieger in die Schranken

Seifert hatte den ersten Weltcup-Block in Nordamerika noch wegen Adduktorenbeschwerden verpasst, setzte sich in Japan aber im Finale in 41,314 Sekunden vor Olympiasieger Charles Hamelin aus Kanada durch. Hamelin wurde in 41,332 Sekunden Zweiter vor dem Amerikaner Travis Jayner, der 41,398 Sekunden lief. "Ich bin als Erster weggekommen - und war bis fast zum Schluss ganz alleine, konnte eine gute Bahn laufen, obgleich es mir an Ausdauer noch fehlt", sagte Seifert zum Finalrennen.

Rodler fahren Dreifacherfolg ein

Rodel-Europameister Andi Langenhan hat Lokalmatador Felix Loch die Schau gestohlen und seinen ersten Sieg im vorolympischen Winter eingefahren. Der 28-Jährige war am Königssee nicht zu schlagen und machte seinen sechsten Weltcup-Sieg perfekt. Olympiasieger Loch, der vor einer Woche noch überlegen den Auftakt im österreichischen Igls gewonnen hatte, musste sich auf seiner Hausbahn mit Platz zwei begnügen. David Möller komplettierte mit Rang drei den Dreifacherfolg der deutschen Rodler.

"Ich bin megastolz, Felix hier zu Hause zu schlagen. Da freue ich mich wie ein Schneekönig", jubelte Langenhan nach seinem unerwarteten Coup. Vor einer Woche beim Saisonstart im österreichischen Igls hatte der Europameister noch als Vierter das Podest verpasst, am Königssee stand er nun erstmals ganz oben. Zwar setzte Loch auf seiner Heimbahn im zweiten Lauf voll auf Angriff, am Ende blieb aber Langenhan vorn.

Die ausländische Konkurrenz hatte wie schon in der Vorwoche nichts zu melden. Der Russe Albert Demtschenko wurde Vierter, der Italiener Armin Zöggeler landete auf Platz fünf.

Pechstein führt Verfolgerinnen nur auf Platz sechs

Deutschlands Eisschnellläuferinnen haben beim Weltcup in Astana nur den sechsten Platz in der Team-Verfolgung belegt. Zwei Wochen nach dem Erfolg beim Auftaktrennen in Heerenveen waren Claudia Pechstein, Stephanie Beckert und Isabell Ost in 3:03,52 Minuten gut fünf Sekunden langsamer als Sieger Kanada. Christine Nesbitt, Brittany Schussler und Ivanie Blondin unterboten in 2:58,40 Minuten nach sechs Runden als einziges Trio die Drei-Minuten Marke. Zweiter wurde Südkorea in 3:00,55 Minuten, Rang drei ging an die Niederländerinnen, die 3:00,71 Minuten liefen.

Für das beste Einzelresultat der deutschen Männer sorgte Moritz Geisreiter. Der der 24-Jährige belegte über 10.000 Meter in 13:11,58 Minuten Rang acht. Der Sieg ging in 12:50,40 Minuten an den Niederländer Jorrit Bergsma.

Fessel zieht WM-Ticket

Die deutschen Skilangläuferinnen sorgen dagegen in der noch jungen Weltcup-Saison weiter für Furore. Nicole Fessel schaffte im finnischen Kuusamo mit Platz zehn im Zehn-Kilometer-Verfolgungsrennen im klassischen Stil bereits ihre zweite Top-Ten-Platzierung. Damit buchte sie als zweite DSV-Läuferin nach Denise Herrmann das Ticket für die WM im Februar in Val di Fiemme. Den dritten Sieg im dritten Kuusamo-Rennen holte sich die Norwegerin Marit Björgen, die damit ungefährdet das Gelbe Trikot der Weltcup-Spitzenreiterin verteidigte.

Fessel war als Neunte nach den ersten beiden Etappen der Mini-Tour in das Finale gegangen und bis zur letzten Runde ein aufopferungsvolles Rennen gelaufen. Gegen die starken Norwegerinnen, aber auch die überragend laufende Japanerin Masako Ishida hatte sie auf den letzten 2,5 Kilometern aber keine Chance. Dennoch rettete sie den zehnten Platz und verdiente sich damit das WM-Ticket.

Das verpasste ihre Vereinskollegin Katrin Zeller, die das hohe Tempo bei Schneetreiben nicht mitgehen konnte und 23. wurde. Platz 15 hätte sie sicher nach Val di Fiemme gebracht.

Kein Stockerl für die Kombinierer

Deutschlands Nordische Kombinierer haben den angepeilten Podestplatz im Teamsprint deutlich verpasst. Beim Weltcup in Kuusamo kamen Weltmeister Eric Frenzel und Björn Kircheisen nach einem Sprung und dem Langlauf über 2 x 7,5 Kilometer als Siebte ins Ziel. Ihr Rückstand auf die siegreichen Österreicher Bernhard Gruber und Mario Stecher betrug 33,5 Sekunden. Das zweite DSV-Duo mit Tino Edelmann und Johannes Rydzek belegte den achten Platz in dem Wettbewerb, der im kommenden Jahr erstmals auch bei der WM ausgetragen wird.

Der Norweger Petter Northug hat seinen ersten Langlauf-Weltcupsieg der Saison gefeiert. Im finnischen Kuusamo gewann der Weltmeister das 15-Kilometer-Verfolgungsrennen im klassischen Stil und sicherte sich damit auch den Gesamtsieg der aus drei Etappen bestehenden Mini-Tour. In 41:38,3 Minuten verwies Northug den Russen Maxim Wylegschanin mit 1,4 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritter wurde der Kasache Alexej Poltoranin mit einem Rückstand von 3,4 Sekunden. Die deutschen Läufer verbesserten sich im Vergleich zu den ersten beiden Rennen. Jens Filbrich belegte Platz 19, Tim Tscharnke kam als 20. ins Ziel.

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