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Eisschnelllauf: Wolf ganz knapp geschlagen, Schwarz überrascht

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Wolf verpasst Sieg nur knapp

15.12.2012, 16:40 Uhr | dpa, sid

Eisschnelllauf: Wolf ganz knapp geschlagen, Schwarz überrascht. Flott unterwegs: Jenny Wolf beim Sprint im chinesischen Harbin. (Quelle: imago/camera 4)

Flott unterwegs: Jenny Wolf beim Sprint im chinesischen Harbin. (Quelle: imago/camera 4)

Das war knapp: Jenny Wolf ist beim Eisschnelllauf-Weltcup im chinesischen Harbin nur hauchdünn an ihrem ersten Saisonsieg vorbeigelaufen. Über 500 Meter musste sich die fünfmalige Weltmeisterin in 37,95 Sekunden nur Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea geschlagen geben, die im direkten Lauf gegen Wolf in 37,94 Sekunden einen Bahnrekord aufstellte. Rang drei ging mit deutlichem Abstand an Yu Jing aus China (38,53).

"Der Start war richtig gut, mir hat es ein bisschen im Ziel gefehlt. Aber ich bin froh, dass ich vom Niveau richtig gut mithalten konnte", sagte die 33 Jahre alte Wolf.

Auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei

Teamleader Helge Jasch ergänzte: "Das war ein Toplauf. Schade nur, dass sie den Fuß im Ziel nicht mehr ganz nach vorne gebracht hat, aber sie hat gezeigt, dass sie es kann." Im Gesamtweltcup kletterte Jenny Wolf mit 340 Punkten auf den zweiten Platz hinter Lee (500), die bislang alle fünf 500-Meter-Rennen dieses Winters für sich entschieden hat.

Schwarz läuft erneut auf das Podest

Erfreuliches gab es aus deutscher Sicht auch nach dem Männer-Rennen zu vermelden: Samuel Schwarz erkämpfte sich zum dritten Mal in seiner Karriere einen Podestplatz. Eine Woche nach seinem zweiten Platz in Nagano kam der Berliner in 1:10,10 Minuten über 1000 Meter auf den dritten Platz. Den Sieg sicherte sich Olympiasieger Shani Davis aus den USA in 1:10,05 vor dem Niederländer Hein Otterspeer (1:10,07). Im Weltcup-Gesamtklassement über 1000 Meter verbesserte sich Samuel Schwarz nach dem fünften Saisonrennen mit 210 Punkten auf den vierten Platz.

Nordische Kombination: Rießle überrascht

Fabian Rießle stürmte beim Weltcup der Nordischen Kombinierer im österreichischen Ramsau als Dritter überraschend aufs Podest. Der 22-Jährige setzte sich im Schlussspurt gegen den Österreicher Mario Stecher durch und feierte den ersten Podiumsplatz des WM-Winters. Für die deutsche Mannschaft war es die zweite Platzierung auf dem Treppchen. "Ich bin unbeschreiblich glücklich", sagte Rießle: "Wir haben richtig gute Ski gehabt, aber ich habe mich eigentlich nicht so gut gefühlt. Beim Laufen war es richtig zäh. Es ist unfassbar, dass so ein Ergebnis rauskam."

Den Sieg sicherte sich Magnus Moan, der 7,4 Sekunden schneller als Rießle war. Durch seinen dritten Sieg in diesem Winter übernahm der Norweger auch die Führung im Gesamtweltcup. Zweiter wurde der Norweger Mikko Kokslien mit 5,9 Sekunden Rückstand. Johannes Rydzek hatte bis zu den letzten Kilometern ebenfalls gute Chancen, den Sprung nach ganz vorne zu schaffen. Am Ende reichte es für den 21-Jährigen zu einem starken sechsten Platz. Nach einem schwachen Sprung kämpfte sich Weltmeister Eric Frenzel noch von Rang 32 auf 13 nach vorn.

Rodeln: Erste Pleite für die Damen

Europameisterin Tatiana Iwanowa fügte den deutschen Rodlern die erste Niederlage im vorolympischen Winter zu. Die junge Russin war im lettischen Sigulda nicht zu schlagen und fuhr den zweiten Weltcup-Sieg ihrer Karriere ein. Hinter Iwanowa blieb der Olympia-Dritten Natalie Geisenberger nur der zweite Platz. An den bisherigen drei Weltcup-Wochenenden hatten die deutschen Rodler alle Rennen für sich entscheiden können.

"Es ist schön, dass auch mal die anderen Nationen gewinnen", sagte Geisenberger. Die WM-Zweite Iwanowa legte auf der schwierigen Eisrinne von Sigulda einen starken ersten Lauf hin. Im zweiten Durchgang griffen die bis dahin in dieser Saison noch ungeschlagenen deutschen Frauen um Geisenberger zwar noch einmal an, die junge Russin ließ sich den Sieg aber nicht mehr nehmen. Anke Wischnewski wurde Dritte vor Olympiasiegerin Tatjana Hüfner, die erneut das Podest verpasste. Corinna Martini landete auf dem fünften Rang.

Wendl/Arlt nicht zu schlagen

Die Rodel-Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt fahren dagegen in diesem Winter weiter in einer eigenen Liga. Das deutsche Top-Duo gewann erneut und sicherte sich den vierten Sieg im vierten Saisonrennen. Damit bescherte der "Bayern-Express" dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland in Sigulda den ersten Sieg seit Februar 2008. Wendl/Arlt setzten sich am Ende nach zwei Durchgängen in 1:25,104 Minuten deutlich vor den Österreichern Peter Penz/Georg Fischler (+0,452) und Christian Oberstolz/Patrick Gruber (+0,564) aus Italien durch. Nach einem Patzer im zweiten Durchgang rutschten die Vizeweltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (+0,840) noch vom dritten auf den achten Rang ab.

Skeleton: Thees verteidigt Weltcup-Führung

Ex-Weltmeisterin Marion Thees feierte beim Skeleton-Weltcup im französischen La Plagne ihren dritten Podestplatz und verteidigte damit die Weltcupführung erfolgreich. Die 28-Jährige belegte beim Sieg von Doppel-Weltmeisterin Katie Uhlaender (USA) zeitgleich mit der Gesamtzweiten Sarah Reid (Kanada) mit 0,49 Sekunden Rückstand den zweiten Platz.

Die Olympiadritte Anja Huber musste sich in ihrem 50. Weltcup-Rennen mit Platz vier zufrieden geben. "Die Bahn liegt mir, ich bin zweimal sehr schön runtergefahren, was mir im Training nicht gelungen ist. Deshalb bin ich richtig happy", sagte Thees.

Ski alpin: Super-G der Damen fällt aus

Wegen schlechten Wetters wurde der Weltcup-Super-G der Damen im französischen Val d'Isère abgesagt. Das entschied die Rennleitung am Samstagmorgen rund eine Stunde vor dem geplanten Start. Vor allem starker Schneefall machte einen Wettkampf unmöglich. Wann und ob das Rennen nachgeholt werden soll, war zunächst unklar.

Für Maria Höfl-Riesch und ihre Kolleginnen geht es am Sonntag in Courchevel mit einem Riesenslalom weiter.

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