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Rodel-Bundestrainer: "Besser kann es nicht laufen"

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Rodler kämpfen um nationale Titel

21.12.2012, 09:47 Uhr | dpa

Rodel-Bundestrainer: "Besser kann es nicht laufen". Rodel Bundestrainer Norbert Loch jubelt mit seinem Sohn Felix Loch.

Rodel Bundestrainer Norbert Loch jubelt mit seinem Sohn Felix Loch. (Quelle: dpa)

Königssee (dpa) - Schöne Bescherung für Deutschlands Rodler! Zwei Tage vor Heiligabend geht es für die Athleten um Olympiasieger Felix Loch am Königssee um die ersten Titel im vorolympischen Winter.

Knapp sechs Wochen vor der WM werden die nationalen Meisterschaften am Fuße des Watzmanns dabei am Samstag zum Testlauf für den Heim-Weltcup Anfang Januar. "Bei den deutschen Meisterschaften kann man noch mal etwas probieren", erklärt Natalie Geisenberger. "Aber dann endlich ist Weihnachten!"

Festtagsstimmung herrscht bei den deutschen Kufen-Assen schon in der gesamten bisherigen Saison. 13 von 15 möglichen Siegen konnten die Athleten von Bundestrainer Norbert Loch einfahren, der Konkurrenz blieb nur Staunen. "An der deutschen Übermacht haben wir derzeit alle zu knabbern", gestand Österreichs Chefcoach René Friedl. Immerhin durften sich Russlands Rodler am vergangenen Wochenende im lettischen Sigulda über zwei Siege freuen - allerdings dank gütiger Mithilfe der diesmal patzenden deutschen Athleten.

"Man muss nicht viel bilanzieren. Besser kann es einfach nicht laufen", freut sich Bundestrainer Loch über den Siegeszug seiner Schützlinge. Damit es möglichst auch bei der WM Anfang Februar im kanadischen Whistler so weitergeht, soll die deutsche Meisterschaft viel Rückenwind für die Aufgaben im neuen Jahr geben. "Das ist auch die Vorbereitung auf den Weltcup", erklärt Loch. Immerhin beginnt auf der Bahn am Königssee in zwei Wochen der Endspurt auf die WM.

Und natürlich geht es bei der DM auch um die Hackordnung im starken deutschen Team. Bei den Frauen wartet Olympiasiegerin Tatjana Hüfner weiter auf den ersten Sieg des Winters, umso mehr wäre eine Titelverteidigung auf der Hausbahn von Hauptkonkurrentin Geisenberger ein wichtiges Signal. "Mit Tatjana wird zu rechnen sein", sagt Loch. "Sie will natürlich das Gefühl haben: Ich kann es doch."

Eine kleine Rechnung hat auf seiner Heimbahn noch Lochs Sohn Felix offen. Beim ersten Weltcup der Saison am Königssee Anfang des Monats musste der Olympiasieger seinem Teamkollegen Andi Langenhan den Vortritt lassen. Nun soll die Titelverteidigung her - und Anfang Januar der dritte Saisonsieg im Weltcup.

Den DM-Hattrick wollen die bislang so erfolgreichen Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt schaffen. "Es war eine unglaubliche erste Saisonhälfte", freute sich das Duo angesichts der perfekten Ausbeute von vier Siegen in vier Rennen. Und alles andere als ein weiterer Sieg wäre auf der Hausbahn des Bayern-Express eine Überraschung.

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