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Poltoranin gewinnt Klassikrennen bei Tour de Ski

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Überraschung: Kühne Zwölfter bei Poltoranin-Sieg

04.01.2013, 13:46 Uhr | dpa

Poltoranin gewinnt Klassikrennen bei Tour de Ski. Der Kasache Alexej Poltoranin hat das Klassikrennen in Toblach gewonnen.

Der Kasache Alexej Poltoranin hat das Klassikrennen in Toblach gewonnen. (Quelle: dpa)

Toblach (dpa) - Andy Kühne hat der fünften Etappe der Tour de Ski der Langläufer seinen Stempel aufgedrückt. Der Oberwiesenthaler lief über 5 Kilometer klassisch das Rennen seines Lebens, wurde Zwölfter und sicherte sich die Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Februar in Val di Fiemme.

Petter Northug aus Norwegen wurde hinter dem Kasachen Alexej Poltoranin Zweiter und hat nun 16 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Dario Cologna.

"Freude, Erleichterung, Genugtuung - ich weiß gar nicht, wie ich meinen Gemütszustand beschreiben soll", meinte Kühne. Am Donnerstag hatte er den bittersten Moment seiner Karriere erlebt, als er saft- und kraftlos durchgereicht worden war. "Ich war bedrückt und wussste nicht, wie ich mich wieder erholen soll. Aber heute war alles anders. Es lief einfach. Jetzt darf ich sogar erstmals zur WM fahren. Auch das ist nicht selbstverständlich", meinte der Klassikspezialist, der von Bundestrainer Frank Ullrich ein Extralob erhielt. "Wie er sich aus dem Tief herausgearbeitet hat, imponiert mir. Er hat einen sehr schönen klassischen Stil. So ein Ergebnis ist wichtig für ihn und die Mannschaft", betonte der Coach.

Angerer und Filbrich waren mit ihren Plätzen 17 und 21 nicht unzufrieden, hätten sich aber geringere Rückstände gewünscht. "Ich hatte nach meinem Einbruch vergangenes Jahr bei diesem Rennen gehörig Respekt, zumal das Wetter wieder genauso wachsunfreundlich war. Aber es lief viel besser", meinte Angerer und sieht die Top-10 weiter in Reichweite. Das tut auch Filbrich, der die 15 Kilometer klassisch mit Massenstart am Samstag auf der WM-Strecke in Val di Fiemme als das schwerste Tour-Rennen bezeichnet: "Dort werden die Karten noch einmal neu gemischt und da wollen wir Akzente setzen."

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