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Todesfälle überschatten die Tour de Ski

05.01.2013, 14:23 Uhr | t-online.de, dpa

Todesfälle überschatten die Tour de Ski. Tobias Angerer hat den Etappensieg über die 20 Kilometer bei der Tour de Ski nur knapp verpasst. (Quelle: imago)

Tobias Angerer hat den Etappensieg über die 20 Kilometer bei der Tour de Ski nur knapp verpasst. (Quelle: imago)

Die Tour de Ski ist von einem tragischen Unglück überschattet worden. Am späten Freitagabend war ein Schneemobil auf einem Abhang am Monte Cermis in Italien rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Insassen wurden herausgeschleudert, vier Männer und zwei Frauen kamen dabei ums Leben. Der Unfall ereignete sich nur unweit von Val di Fiemme, wo das Langlauf-Event stattfindet.

Trotz des Unglücks wurde das Rennen wie geplant fortgesetzt. Vegard Ulvang, Chef der Langlauf-Kommission des Internationalen Skiverbandes FIS, hatte am Morgen lediglich Änderungen im Ablauf angekündigt. So wurde vor den Rennen der Opfer gedacht, zudem im Stadion keine Musik gespielt und kein Alkohol ausgeschenkt.

Herrmann kann nicht mehr folgen

Als dann die sportliche Leistung wieder in den Mittelpunkt rückte, war Justyna Kolwaczyk bei den Damen über zehn Kilometer einmal mehr nicht zu schlagen. Der Polin ist somit der vierte Sieg in Serie bei der Tour de Ski kaum noch zu nehmen. Die Langlauf-Weltmeisterin und Olympiasiegerin gewann auch die vorletzte Etappe im Massenstart in der klassischen Technik. Am Ende lag sie nach 28:12,9 Minuten 33,2 Sekunden vor der Norwegerin Kristin Steira.

Katrin Zeller wurde als beste Deutsche 14. und ließ damit die bislang überzeugende Denise Herrmann hinter sich. Herrmann wurde 15. und konnte nicht wie erhofft noch einmal zulegen. In der Gesamtwertung, in der Kowalczyk mit über zwei Minuten auf die Norwegerin Therese Johaug führt, liegt Herrmann nun auf Rang neun.

Angerer verpasst den Sieg nur knapp

Im anschließenden 20-Kilometer-Rennen der Herren sah es bis zum Ende nach einem möglichen deutschen Sieg aus. Jens Filbrich und Tobias Angerer liefen bis kurz vor Schluss in der Spitzengruppen mit, ehe Filbrich abreißen lassen musste. Angerer wurde erst im Zielsprint geschlagen und wurde Fünfter.

Es siegte der Kasache Alexei Poltoranin mit hauchdünnem Vorsprung vor den Kanadiern Len Valjas und Alex Harvey. Der große Verlierer im Kampf um den Tour-Sieg war aber der Norweger Petter Northug. Der Norweger kam mit einem Rückstand von 29,3 Sekunden als 28. ins Ziel und dürfte damit alle Chancen in der Gesamtwertung eingebüßt haben.

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