Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport >

Innenministerium: "einvernehmliche Lösung" mit Pechstein

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

BMI bestätigt: Differenzen mit Pechstein beigelegt

07.01.2013, 15:00 Uhr | dpa

Innenministerium: "einvernehmliche Lösung" mit Pechstein. Claudia Pechstein und das Innenministerium haben zu einer "einvernehmlichen" Lösung gefunden.

Claudia Pechstein und das Innenministerium haben zu einer "einvernehmlichen" Lösung gefunden. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Claudia Pechstein fühlt sich im Kampf um die Wiederherstellung ihres Rufes nach ihrer Zweijahressperre auf dem richtigen Weg. Das Bundesinnenministerium bestätigte Aussagen der Eisschnelllauf-Olympiasiegerin über eine gütliche Einigung mit ihrem Arbeitgeber.

"Das Bundesministerium des Innern hat mit Frau Pechstein bezüglich der Fortführung ihres Dienstverhältnisses als Polizeivollzugsbeamtin der Bundespolizei eine einvernehmliche Lösung gefunden, mit der die dienstlichen Belange und die Fortführung ihrer sportlichen Karriere weitestgehend in Einklang gebracht werden können", erklärte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. "Einzelheiten der Vereinbarung werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht bekanntgegeben", fügte er hinzu.

Tags zuvor hatte Pechstein bereits erklärt, die Differenzen mit ihrem Arbeitgeber seien beigelegt. "Es tut gut, dass eine weitere Baustelle, die mich in den vergangenen eineinhalb Jahren belastet hat, geschlossen werden konnte", schrieb Pechstein am Montag auf ihrer Homepage. Zuvor hatte sie bereits mit Genugtuung erklärt: "Durch ein abgestimmtes Verfahren sind jetzt dienstliche und sportliche Verpflichtungen in eine gute Übereinstimmung gebracht."

Noch im November hatte sie lautstark reklamiert, dass sie nach Ablauf ihrer Zweijahressperre wegen auffälliger Blutwerte nur aufgrund von Sonderurlaub unter Wegfall der Bezüge bei Weltcups und internationalen Meisterschaften an den Start gehen könne. Fünf Tage vor Beginn der Mehrkampf-Europameisterschaften in Heerenveen ist Pechstein nun diese finanziellen Sorgen los.

Führende Hämatologen aus verschiedenen Ländern hatten der 40-Jährigen inzwischen eine vom Vater vererbte Blutanomalie als Grund für ihre nach wie vor schwankenden Blutwerte attestiert. Vor einer Woche hatte Pechstein daher gegen den Eislauf-Weltverband ISU wegen der Verhängung der Sperre beim Landgericht in München eine Schadenersatzklage in Millionenhöhe erhoben.

"Ich bin 2009 nur aufgrund eines einziges Indizes (erhöhte Retikulozyten) gesperrt und sowohl international als auch national für zwei Jahre von den Eisbahnen verbannt worden. Dadurch ist mir ein immenser Schaden entstanden. Ich weiß wirklich nicht, welcher Gedanken es bedarf, wenn es tatsächlich jemanden geben sollte, der meinen Schritt vor Gericht nicht nachvollziehen kann", hatte Pechstein dazu erklärt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Vertrauensbruch 
Pflegerin ahnt nichts von der versteckten Kamera

Nach einem Anfangsverdacht installieren Verwandte das Gerät, die Aufnahmen sind erschreckend. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal