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Nordische Kombination: Eric Frenzel gewinnt in überlegener Manier

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Frenzel setzt kurz vor der WM ein Ausrufezeichen

19.01.2013, 17:02 Uhr | dpa, sid

Nordische Kombination: Eric Frenzel gewinnt in überlegener Manier. Eric Frenzel gewinnt den Weltcup der Kombinierer in Seefeld. (Quelle: dpa)

Eric Frenzel gewinnt den Weltcup der Kombinierer in Seefeld. (Quelle: dpa)

Kombinierer Eric Frenzel hat in überlegener Manier den Weltcup in Seefeld gewonnen und gut einen Monat vor der WM in Val di Fiemme ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt. Der 24 Jahre alte Weltmeister von 2011 stürmte von Platz sechs nach dem Springen zu seinem vierten Weltcupsieg und hatte im Ziel 20,4 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Magnus Moan. Dritter wurde Tino Edelmann mit 20,8 Sekunden Rückstand auf Frenzel.

"Ich habe mich von Anfang an richtig gut gefühlt und bin mein Rennen gelaufen. Jetzt hoffe ich, wir können bei der WM richtig zuschlagen", sagte der Sieger, der zuletzt im Dezember 2011 in Lillehammer ganz oben auf dem Treppchen stand und bereits 2010 in Seefeld gesiegt hatte. Der nach dem Springen souverän führende Österreicher Bernhard Gruber wurde bis auf Platz neun durchgereicht. Manuel Faißt als Elfter mit seinem drittbesten Weltcup-Ergebnis und Fabian Rießle, der von Platz 32 auf Platz 16 vorlief, machten das gute deutsche Mannschaftsergebnis perfekt.

Möller fängt Loch noch ab

Der zweimalige Rodel-Weltmeister David Möller hat beim Heim-Weltcup in Winterberg seinen zweiten Saisonsieg eingefahren. Der 31-Jährige fuhr mit einem fulminanten zweiten Lauf von Platz drei noch nach ganz vorne und holte sich seinen zehnten Weltcup-Erfolg.

Hinter dem Thüringer komplettierte Olympiasieger Felix Loch als Zweiter den deutschen Doppelerfolg. Damit konnte er seine Führung im Gesamt-Weltcup weiter ausbauen. Dritter wurde der italienische Altmeister Armin Zöggeler. Julian von Schleinitz, Johannes Ludwig und Andi Langenhan vervollständigten mit den Rängen vier bis sechs den erneut starken Auftritt der deutschen Rodel-Männer.

Zwei EM-Medaillen für Deutschland im Zweier-Bob

Die Bob-Piloten Thomas Florschütz und Francesco Friedrich sind bei der EM aufs Podest gefahren. Beim Sieg des Schweizers Beat Hefti sicherte sich Titelverteidiger Florschütz (+0,10 Sekunden) beim gleichzeitig als Weltcup ausgetragenen Zweier-Rennen im österreichischen Innsbruck-Igls Silber vor Shootingstar Friedrich (+0,12). EM-Bronze bedeutete für den 22-jährigen Friedrich die erste internationale Medaille seiner noch jungen Karriere.

"Ich bin froh und glücklich, nachdem ich in der letzten Woche noch so mit mir gehadert hatte", sagte der von Kevin Kuske angeschobene Florschütz. Eine Woche vor der WM in St. Moritz zeige seine Formkurve nach oben: "Die Startzeiten waren in beiden Läufen gut, wir sind auf dem richtigen Weg." Das sah auch Friedrich so. "Ich hatte ein paar Fehler in meinen Läufen, aber die will ich bei der WM abstellen", sagte der Junioren-Weltmeister. Manuel Machata, Vierer-Weltmeister von 2011, offenbarte dagegen auf der ausgesprochenen Starter-Bahn mit Anschieber Alex Mann erneute Schwächen auf den ersten Metern und belegte einen indiskutablen 13. Platz.

Rommel verpasst EM-Medaille

Die deutschen Skeleton-Piloten haben unterdessen beim Rekordsieg des überragenden Letten Martins Dukurs eine EM-Medaille verpasst. Der WM-Zweite Frank Rommel landete beim gleichzeitig als Weltcup ausgetragenen Rennen im österreichischen Innsbruck-Igls als bester deutscher Fahrer auf Platz fünf. Rommel hatte am Ende 1,97 Sekunden Rückstand auf Sieger Dukurs.

Der Dominator aus Lettland fuhr eine Woche vor der WM in St. Moritz mit Bahnrekorden in beiden Durchgängen in einer anderen Liga und kürte sich mit dem vierten Titel in Folge zum alleinigen EM-Rekordchampion. Sein drei Jahre älterer Bruder Tomass Dukurs gewann in Igls Bronze hinter dem Russen Alexander Tretjakow. Christopher Grotheer landete auf der Olympiabahn von 1976 auf einem guten siebten Rang (+2,28 Sekunden). Alexander Kröckel, der im Vorjahr in Altenberg zu EM-Bronze gefahren war, musste sich mit Platz neun (+2,44) zufriedengeben.

Deutsche Langläuferinnen verwachsen

Ein kollektiver Fehlgriff in die Wachskiste hat den deutschen Skilangläuferinnen beim Weltcup im französischen La Clusaz teilweise indiskutable Platzierungen eingebracht. Im 10-Kilometer-Massenstartrennen in der klassischen Technik war Katrin Zeller als 16. noch beste DSV-Starterin, der Rückstand von 1:37,2 Minuten auf Siegerin Marit Björgen aus Norwegen jedoch erheblich. Björgen feierte ihr Comeback nach wochenlanger Krankheitspause. Herzrhythmusstörungen hatten sie unter anderem zum Verzicht auf die Tour de Ski gezwungen.

Schlimmer als Zeller erwischte es die anderen deutschen Damen. Nicole Fessel kam als 33. ins Ziel, Stefanie Böhler wurde 40., Denise Herrmann belegte Platz 47. "Ich rede normalerweise nicht über das Material, aber heute haben sich unsere Techniker bei der Wachswahl total vergriffen. Der Schnee klebte unter den Ski, da war Laufen nicht möglich", erklärte Bundestrainer Frank Ullrich. Bei komplizierten Bedingungen - die Schneeoberfläche hatte Temperaturen über 0 Grad Celsius - konnten die deutschen Läuferinnen besonders an den Anstiegen nicht mithalten.

Dotzler egalisiert bestes Karriere-Ergebnis

Bei den Herren sorgte Hannes Dotzler für eine Überraschung. Der 22 -Jährige belegte im 15-Kilometer-Massenstart beim Sieg des Kasachen Alexej Poltoranin den sechsten Platz und egalisierte sein bestes Karriereergebnis. Für den Dritten der Junioren-WM war es erst das zweite Top-Ten-Resultat im Weltcup. Dotzler hielt bis ins Ziel in der Spitzengruppe mit und lag letztlich nur 1,7 Sekunden hinter dem Sieger.

Poltoranin profitierte von einem bösen Schnitzer des Russen Alexander Bessmertnych, der in Führung liegend bereits zwei Meter vor dem Ziel jubelte und von Poltoranin noch um Haaresbreite abgefangen wurde. Der zweimalige Gesamtweltcupsieger Tobias Angerer musste sich mit Platz 17 (+0:10,6) begnügen, Tim Tscharnke (+0:12,3) und Jens Filbrich (+0:13,4) landeten auf den Plätzen 19 und 22.

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