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Eiskunstlauf-EM 2013: Weinzierl liegt in Zagreb auf Rang acht

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Weinzierl liegt bei EM auf Rang acht - Russin führt

26.01.2013, 09:38 Uhr | dpa

Eiskunstlauf-EM 2013: Weinzierl liegt in Zagreb auf Rang acht. Nathalie Weinzierl zeigt ihr Können auf dem Eis.

Nathalie Weinzierl zeigt ihr Können auf dem Eis. (Quelle: dpa)

Zagreb (dpa) - Am Montag noch die letzte Abiturklausur geschrieben, am Freitag dann im Kurzprogramm der Eiskunstlauf-EM bestens benotet: Die 18 Jahre alte Nathalie Weinzierl aus Mannheim hat sich vor der Kür auf einen guten achten Platz vorgekämpft.

"Ich möchte in den Top Ten bleiben, dann darf ich auch zur Weltmeisterschaft nach Kanada", sagte die erfrischende Schülerin in Zagreb, "aber ich bin jetzt schon total glücklich über meine Punkte".

Wegen guter Saisonergebnisse hatte die Deutsche Eislauf-Union (DEU) die Trainingspartnerin der deutschen Meisterin Sarah Hecken in die kroatische Hauptstadt geschickt. Hecken kämpfte sich nach einer Verletzung erst zurück. Wenn Weinzierl es nicht schafft, unter die besten Zehn zu laufen, kann auch Hecken für die WM im März nominiert werden.

Vor 3000 Zuschauern gelang Weinzierl eine Kombination aus dreifachem Lutz und doppeltem Toeloop, lediglich beim Doppel-Axel wackelte sie leicht. Mit 52,28 Punkten liegt die deutsche Vizemeisterin vor der Kür am Samstag deutlich im Soll und um Längen besser als im Vorjahr mit Platz 22. Damals hatte sie mit einer lockeren Kufe zu kämpfen.

"Die beste Psychologie ist eine gute Vorbereitung", sagte Trainer Peter Sczypa, der sehr stolz war auf seine Schülerin. Zusammen mit Hecken würden sich die Zwei im Training täglich nach vorn bringen.

Die Führung im Dom Sportova übernahm die 16 Jahre alte Russin Adelina Sotnikowia (67,61) vor der viermaligen Titelträgerin Carolina Kostner (64,19) und Valentina Marchei (58,22) aus Italien. Kostner leistete sich einen Sturz bei der Kombination aus zwei dreifachen Toeloops, erhielt aber sehr hohe Noten für die künstlerische Gestaltung ihres Kurzprogramms.

"Sie ist nach wie vor ein Mensch und Menschen machen Fehler", sagte Trainer Michael Huth. Die 25 Jahre alte Wahl-Oberstdorferin hatte erstmals die gesamte Grand-Prix-Serie ausgelassen. "Ich wollte mal wie ein ganz normaler Mensch den Sommer verbringen", erzählte Kostner.

Sie zählt aber wegen ihres starken Ausdrucks für die Olympischen Winterspielen im kommenden Jahr als eine der Favoritinnen. "Uns sind wieder tolle Programme gelungen", meinte der ehemalige deutsche Meister Huth. Besonders der "Bolero" als Kürmusik hat es Kostner angetan, eventuell soll das Programm sogar bis Sotschi 2014 bestehen bleiben.

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