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Bob-WM 2013: Jungspund Friedrich gewinnt WM-Gold im Zweierbob

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Friedrich gewinnt WM-Gold im Zweierbob

28.01.2013, 09:55 Uhr | dpa

Bob-WM 2013: Jungspund Friedrich gewinnt WM-Gold im Zweierbob. Francesco Friedrich hat sich in St. Moritz zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten gekürt. (Quelle: Reuters)

Francesco Friedrich hat sich in St. Moritz zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten gekürt. (Quelle: Reuters)

Auf der ältesten Natureisbahn der Welt hat sich Francesco Friedrich zum jüngsten Zweierbob-Weltmeister gekrönt. Mit 22 Jahren und 270 Tagen unterbot er den bisherigen Altersrekord aus dem Jahr 1935 durch den Schweizer Reto Capadrutsch. Nach vier Läufen verwies Friedrich mit seinem Stammanschieber Jannis Bäcker den Schweizer Topfavoriten Beat Hefti mit 0,56 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.

"Ich habe einfach nur meinen Job gemacht. Wir waren gut vorbereitet, haben das Material optimiert und sind konstant gut gefahren. Und am Ende wollte ich auch noch den Starterpreis mitnehmen", sagte Friedrich. Der gebürtige Pirnaer verewigte sich damit in der 83-jährigen WM-Geschichte.

Florschütz legt furiose Aufholjagd hin

Capadrutsch war bei seinem Titelgewinn 1935 in Innsbruck 22 Jahre und 334 Tage alt. "Ich hätte eher gedacht, er macht bei dem großen Vorsprung einen auf Sicherheit, doch dann zünden die beiden oben in 4,98 Sekunden noch einen Startrekord. Unglaublich, man muss die Jungen einfach drauf loslassen", sagte Cheftrainer Christoph Langen.

Nach einer furiosen Aufholjagd raste Thomas Florschütz noch auf Rang drei und verdrängte Titelverteidiger Steven Holcomb aus den USA auf Platz vier. Florschütz fuhr nach dem Muskelabriss von Anschieber Kevin Kuske im ersten Durchgang mit Andreas Bredau. Maximilian Arndt wurde mit Marko Hübenbecker Zehnter.

"Hier wäre so viel mehr drin gewesen"

Dennoch konnte Florschütz die Tränen nicht zurückhalten. "Es ist alles so bitter, hier wäre so viel mehr drin gewesen. Ich kann es alles nicht fassen", sagte der Olympia-Zweite von 2010. Sein Ersatzanschieber Andreas Bredau, der für Kuske kam, steigerte sich im letzten Durchgang noch einmal. Er war überglücklich: "Nach dem Ausfall gestern bin ich glücklich, dass es noch Bronze geworden ist und ich Flori noch helfen konnte, auch wenn er schwere Zeiten durchmacht."

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