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Eisschnelllauf Salt Lake: Nico Ihle bricht deutsche Rekorde

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Nico Ihle mit zwei Rekorden WM-Zehnter - Wolf stürzt

28.01.2013, 12:46 Uhr | dpa

Eisschnelllauf Salt Lake: Nico Ihle bricht deutsche Rekorde. Nico Ihle hat seinen eigenen Rekord noch einmal unterboten.

Nico Ihle hat seinen eigenen Rekord noch einmal unterboten. (Quelle: dpa)

Salt Lake City (dpa) - Nico Ihle hat am Schlusstag der Sprint-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer in Salt Lake City zwei deutsche Rekorde aufgestellt und den Titelkampf auf Rang 10 beendet.

Der Chemnitzer stieß zunächst in 34,64 Sekunden über 500 Meter in neue Regionen vor und drückte seine am Vortag aufgestellte Bestmarke gleich um 0,23 Sekunden. Nach 1:08,24 Minuten über 1000 Meter kam der Sachse auf ein Gesamtresultat von 137,945 Zählern und unterbot als erster Deutscher die 138-Punkte-Marke. Den alten Rekord hatte er mit 139,32 Punkten im Vorjahr in Calgary selbst fixiert.

Samuel Schwarz aus Berlin kam in der Endabrechnung auf den elften Platz, nachdem er in 1:08,12 Minuten zum Abschluss Rang acht über 1000 Meter erreicht hatte. Für beide Deutsche war es das bisher beste Resultat bei Sprint-WM. Der Titel ging erstmals an den Niederländer Michel Mulder, der in 136,790 einen Punkte-Weltrekord fixierte.

Gleichfalls mit Weltrekord erkämpfte auch Heather Richardson bei den Damen erstmals Gold bei der Sprint-WM. Die 23-jährige Amerikanerin gewann am Sonntag die abschließenden 1000 Meter in 1:13,19 und setzte sich im Gesamtklassement mit 148,15 Zählern vor Titelverteidigerin Yu Jing aus China (148,280) und Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea (148,560) durch. Die alte Weltrekordmarke hatte Yu im Vorjahr in Calgary mit 148,610 Punkten erzielt.

Eine Enttäuschung erlebte Jenny Wolf. Nach einem fünften Platz über 500 Meter in 37,28 Sekunden stürzte die 33-jährige Berlinerin bei Hälfte des 1000-Meter-Rennens und belegte im Schluss-Klassement nur den enttäuschenden 23. Platz. Beste Deutsche war die Erfurterin Judith Hesse, die sich mit der persönlichen Bestzeit von 1:15,50 Minuten über 1000 Meter noch auf den 15. Platz verbesserte. Doch auch sie konnte das schlechteste WM-Abschneiden der deutschen Damen seit 36 Jahren nicht mehr verhindern. Jennifer Plate aus Berlin belegte am Ende Rang 20.

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