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Deutsche Snowboarder so gut wie lange nicht

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Deutsche Snowboarder so gut wie lange nicht

28.01.2013, 11:24 Uhr | dpa

Deutsche Snowboarder so gut wie lange nicht. Amelie Kober gewann bei der WM zwei Medaillen - Silber und Bronze.

Amelie Kober gewann bei der WM zwei Medaillen - Silber und Bronze. (Quelle: dpa)

Stoneham (dpa) - Nach dem Kraftakt im letzten WM-Rennen und ihrer zweiten Medaille bei diesen Snowboard-Weltmeisterschaften atmete Amelie Kober erleichtert durch. "Ich war übernervös, bin jetzt aber total glücklich; und auch mit den Kräften am Ende", sagte die Olympia-Zweite von Turin.

Mit Bronze im Parallel-Slalom von Stoneham hatte die in diesem Winter durch eine Erkrankung gebremste Kober die deutsche Bilanz auf insgesamt drei Medaillen aufgestockt. Mit einmal Gold durch Isabella Laböck und zweimal Bronze hatte der Verband das beste WM-Abschneiden seit 1997 feiern dürfen. Damals in San Candido hatte es zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze gegeben.

"Das gibt viel Aufwind und hilft uns extrem", sagte Sportdirektor Stefan Knirsch nach dem ersten WM-Titel seit 1999. Bei der WM 2011 und bei Olympia 2010 war das Team leer ausgegangen, im Vorfeld der diesjährigen Titelkämpfe in Kanada hatte der Snowboard Verband Deutschland schwere Verletzungen seiner Boardercrosser hinnehmen müssen. Am ambitionierten Ziel von dreimal Edelmetall hatte man aber trotzdem festgehalten - und wurde beim "letzten großen Checkup vor den Olympischen Spielen" (Knirsch) für den Ehrgeiz belohnt. Doch abgerechnet wird erst nach den Winterspielen in Sotschi, wo der Verband dreimal auf das Podest will.

Letztmals hatte Kober 2006 mit Silber eine Medaille bei Winterspielen gewonnen. Insgesamt stehen durch Gold von Nicola Thost (1998) und Silber von Heidi Renoth (1998) drei olympische Plaketten zu Buche. Schwung bringt das diesjährige WM-Abschneiden allemal. "Das wäre schön, wenn ich von jetzt bis Sotschi den Rückenwind mitnehmen könnte", betonte die 25-jährige Kober. Die zwölfmalige Weltcup-Gewinnerin wies aber auf die vielen Unwägbarkeiten bis zu den Spielen in Russland hin.

"Der Weg ist noch so lang und da wird zwischendrin auf jeden Fall mal Gegenwind kommen. Ich denke, das gehört dazu", erklärte die Mutter eines kleinen Sohnes. Bei Olympia in Vancouver war sie bereits schwanger, Lorenz kam im September 2010 auf die Welt. Bei den anschließenden Weltmeisterschaften im Januar in Spanien fuhr sie trotz Trainingsrückstands als Vierte und Sechste am Podest vorbei. Diesmal war sie als Mutter wieder in den Medaillenrängen zurück - und Edelmetall ist auch ein Ziel für die Winterspiele.

Laböck, Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom, schied am Sonntag im Slalom gegen Kober im Viertelfinale aus. "Das war der schwierigste Heat. Zum einen, weil eine von uns ausscheiden musste, zum anderen wegen der nervlichen Anspannung. Man weiß genau, was der andere kann. Und es ist immer schwer, gegen eine Weltmeisterin zu fahren", bekannte Kober.

Für Laböck sprang am Ende beim Titelgewinn der Russin beim Sieg von Jekaterina Tudegeschewa (Russland) der sechste Platz heraus. Die anderen WM-Teilnehmer des Snowboard Verband Deutschland verpassten allesamt den Cut und damit das Finale der besten 16. Herren-Weltmeister wurde der Slowene Rok Marguc.

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