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Erster WM-Titel für Startrakete Tretjakow

02.02.2013, 16:35 Uhr | dpa

Erster WM-Titel für Startrakete Tretjakow. Der Russe Alexander Tretjakow beim Start.

Der Russe Alexander Tretjakow beim Start. (Quelle: dpa)

St. Moritz (dpa) - Auch die deutschen Skeletonis konnten Startrakete Alexander Tretjakow nicht stoppen und blieben erstmals seit sechs Jahren ohne WM-Medaille. Tretjakow gewann in St. Moritz vor dem lettischen Seriensieger Martins Dukurs und fuhr den ersten WM-Titel für Russland ein.

Nach vier Läufen bremste der Mann aus Krasnojarsk den vorzeitigen Gesamtweltcupsieger Dukurs mit 0,03 Sekunden Vorsprung aus und verhinderte den Titel-Hattrick des zweimaligen Champions. Dritter wurde der Russe Sergej Tschudinow. Frank Rommel aus Eisenach landete zusammen mit dem Amerikaner John Daly auf Rang fünf.

Alexander Kröckel aus Oberhof wurde 14., sein Vereinskollege und Junioren-Weltmeister Christopher Grotheer kam auf Platz 16. Alexander Gassner aus Winterberg landete auf Rang 18.

Zwischenzeitlich hatte Rommel als Vierter noch mit einer Medaille geliebäugelt. Doch im Finaldurchgang kam er nur auf die siebtbeste Zeit und hatte am Ende 2,84 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Russen. "Ob Vierter oder Fünfter, das spielt keine Rolle. Ich wollte eine Medaille auf meiner Lieblingsbahn, die habe ich verpasst, deshalb bin ich erstmal enttäuscht. Ich möchte es nicht aufs Wetter schieben", bilanzierte Rommel.

Auch der im Gesamt-Weltcup auf Rang drei liegende Kröckel war unzufrieden. "Hier war deutlich mehr drin, doch leider war schon zur Halbzeit fast alles gelaufen. Im dritten Lauf habe ich mit Platz sieben angedeutet, wo es hätte hingehen können. Wir müssen uns jetzt wieder mehr auf unsere Fahrlinie konzentrieren, statt immer nur über das Material zu reden", sagte der Thüringer. Sein Vereinskollege Grotheer meinte: "Ein Platz unter den besten Zehn sollte schon der Anspruch sein, auch für mich als Junioren-Weltmeister. Immerhin haben wir das im Weltcup schon bewiesen. Daher können wir nicht zufrieden sein."

Ein weiteres Problem der Deutschen ist der Start. Während Tretjakow konstant unter 4,80 Sekunden startete und Dukurs immer unter 4,88 Sekunden blieb, knackten Kröckel, Grotheer und Gassner mit jeweils mit 4,99 Sekunden nur einmal die Fünf-Sekunden-Schallmauer. Rommels beste Startzeit lag genau bei fünf Sekunden. "Wenn wir bis nächstes Jahr zu Olympia am Start nichts zulegen können, dann sieht es nicht rosig aus", betonte Kröckel.

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