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Nordische Kombination: Frenzels Siegesserie gerissen

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Frenzels Siegesserie reißt in Sotchi

02.02.2013, 15:02 Uhr | dpa

Nordische Kombination: Frenzels Siegesserie gerissen. Eric Frenzel ist in dieser Saison kaum zu schlagen. (Quelle: dpa)

Eric Frenzel ist in dieser Saison kaum zu schlagen. (Quelle: dpa)

Nicht gewonnen und dennoch nicht verloren: Eric Frenzel ist mit seinem ersten Auftritt auf den Olympia-Anlagen von 2014 in Sotschi zufrieden. Zwar musste der Oberwiesenthaler nach vier Siegen in Serie diesmal dem Österreicher Bernhard Gruber den Vortritt lassen, doch sein zweiter Platz war ein Erfolg. Da der Franzose Jason Lamy Chappuis lediglich Platz sieben belegte, vergrößerte Frenzel seinen Vorsprung im Gesamtweltcup auf 87 Punkte.

Damit kann er gelassen den nächsten Wettkampf in Almaty auslassen und sich in Ruhe auf die Weltmeisterschaften in Val die Fiemme in knapp drei Wochen vorbereiten.

Schwierige Bedingungen für die Starter

"Ich war froh, als die fünf Runden endlich geschafft waren", stöhnte Frenzel nach dem kräftezehrenden 10-Kilometer-Lauf. Neuschnee, Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nebel hatten es den Skitechnikern nicht leicht gemacht, konkurrenzfähiges Material herauszufinden. So recht klappte es auch nicht, doch wenigstens Frenzel mobilisierte alle Kräfte und sicherte den Podestplatz. "Es war wohl eine Energieleistung. Die schwere Strecke und das relativ hohe Tempo haben an den Kräften gezehrt", bemerkte der Sachse, der sich nach dem Teamsprint am Sonntag auf eine Ruhe- und Trainingsphase vor der WM freut. "Das wird gut tun", sagte er.

Bundestrainer Herrmann Weinbuch hatte schon vor dem Lauf orakelt, dass es schwer werden würde, die seit drei Wochen anhaltende Erfolgsserie beizubehalten. Allerdings hatten seine Schützlinge auf der Schanze diesmal hervorragend gearbeitet. Frenzel war Fünfter, Tino Edelmann Siebter und Björn Kircheisen Dank eines hervorragenden Sprungs Neunter. "Hier das richtige Material zu finden, wird kompliziert", hatte Weinbuch gesagt.

Weinbuch stärkt Kircheisen den Rücken

Und ausgerechnet der beste Läufer im Feld, Kircheisen, griff total daneben. Selten zuvor war die Chance auf einen Podestplatz für den Sachsen so gut gewesen, doch unter diesen Umständen war das Unternehmen zum Scheitern verurteilt. Kircheisen wurde 16. und war danach mental wieder im Keller. "Aber er hat endlich auf der Schanze gezeigt, dass er vorn dabei sein kann. Das war zuletzt sein Problem und dieser neunte Rang im Springen sollte ihm Selbstvertrauen geben. Er wird auch in Zukunft hervorragend Laufen", betonte Weinbuch.

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