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Moores Tod schockt X-Games-Szene

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Moores Tod schockt X-Games-Szene

03.02.2013, 10:34 Uhr | dpa

Los Angeles (dpa) - Rund fünf Monate vor dem erstmaligen X-Games-Startschuss in München steht die Trendsportszene weltweit unter Schock.

Der Tod des Schneemobil-Piloten Caleb Moore, der eine Woche nach seinem Sturz beim Event in Aspen/Colorado an den schweren Verletzungen gestorben war, lässt zunehmend Zweifel an der Sicherheit für die Athleten aufkommen. "Das ist ein tragischer Beginn von 2013 für uns", sagte Scott Guglielmino, beim US-Mediengiganten und X-Games-Veranstalter ESPN zuständig für die Extremsportevents.

Die X-Games-Serie zeichnet sich sowohl im Sommer als auch im Winter durch enormes Spektakel aus. ESPN gibt den Athleten junger und meist nicht-olympischer Sportarten eine Bühne und die Chance, vor tausenden von Fans und einem Millionen-TV-Publikum auf den Sofas groß rauszukommen. Stunts und waghalsige Sprünge sind Standard.

Jetzt aber komme vieles auf den Prüfstand, kündigte Guglielmino an. "Die Sicherheit steht klar im Fokus", sagte der Vize-Präsident von ESPN. In Zukunft müsse noch stärker darauf geachtet werden, "dass wir so viel Risiko wie möglich rausnehmen". Verantwortlich dafür seien neben ESPN auch die Architekten der oft gefährlichen Kurse und die Athleten selber. "Wenn die stärksten Sportler auf dem höchsten Level konkurrieren, ist immer etwas Risiko dabei. Aber wir wollen natürlich nicht, dass Schneemobile auf Athleten landen", wie das beim verhängnisvollen Sturz des US-Sportlers Caleb Moore passiert sei.

Erst mit Beginn dieses Jahres war die vor allem in Nordamerika bekannte X-Games-Serie von drei auf sechs Veranstaltungen ausgeweitet worden. Auch München bekam in diesem Zusammenhang einen der Zuschläge und wird wenige Wochen nach dem europäischen Saisonhighlight in Barcelona vom 27. bis 30. Juni zur Bühne der zweiten europäischen Sommer-X-Games. Dann werden in Deutschlands Süden etwa die weltbesten Skateboarder, BMX-Fahrer und Freestyle-Motocrosser erwartet.

Bei der ersten Saisonveranstaltung in Aspen war Caleb Moore in der Vorwoche beim "Freestyle-Snowmobiling"-Wettbewerb verunglückt, als der 200 Kilogramm schwere Motorschlitten nach einem Stunt auf ihm landete. Am vergangenen Donnerstag (Ortszeit) starb Moore im Alter von nur 25 Jahren an seinen schweren inneren Blutungen und Gehirnverletzungen. "Das ist eine erschreckende Nachricht für unseren Sport. Wir müssen daraus lernen und zusehen, wie wir das in Zukunft verhindern können", äußerte Moores Schneemobil-Kontrahent und Landsmann Levi LaVallee. Zumal erst vor knapp einem Jahr auch die mehrfache kanadische X-Games-Siegerin und Freestyle-Skifahrerin Sarah Burke ums Leben gekommen war, sie starb im Januar 2012 an den Folgen eines Trainingssturzes kurz vor dem Extremsportevent in Aspen.

Neben Barcelona, Aspen und München steigen in diesem Jahr auch X-Games-Veranstaltungen in Los Angeles, Foz do Iguaçu (Brasilien) sowie im französischen Tignes, zugleich Mitte März die erste Veranstaltung nach der Tragödie. Durch die Expansion will ESPN außerhalb Amerikas stärker auf sich aufmerksam machen. "Wir glauben an die weltweite Anziehungskraft", hatte ESPN-Chef John Skipper betont. Den ersten Todesfall der X-Games-Geschichte zu verarbeiten stellt nun aber auch den Mediengiganten vor eine Herausforderung.

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