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Olympiasiegerin Wüst gewinnt in Inzell über 1500 Meter

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Olympiasiegerin Wüst gewinnt in Inzell über 1500 Meter

09.02.2013, 15:10 Uhr | dpa

Olympiasiegerin Wüst gewinnt in Inzell über 1500 Meter. Stephanie Beckert lief über die ungewohnten 1500 Meter gute 2:02,31 Minuten.

Stephanie Beckert lief über die ungewohnten 1500 Meter gute 2:02,31 Minuten. (Quelle: dpa)

Inzell (dpa) - Olympiasiegerin Ireen Wüst aus den Niederlanden hat beim Eisschnelllauf-Weltcup in Inzell das 1500-Meter-Rennen der Damen gewonnen. Die Allround-Europameisterin legte gleich im ersten Lauf in 1:55,95 Minuten die Siegeszeit vor.

Zweite wurde ihre Teamgefährtin Diane Valkenburg (1:56,42) vor der Russin Jekaterina Schichowa (1:57,07). In Abwesenheit der Weltcup-Führenden Christine Nesbitt aus Kanada übernahm die Niederländerin Marrit Leenstra dank Rang sechs (1:57,73) die Spitze der Gesamtwertung.

Deutsche Damen waren in der A-Gruppe nicht am Start, nachdem Claudia Pechstein dem folgenden Massenstartrennen den Vorzug gegeben hatte. Langstrecklerin Stephanie Beckert, die sonst im Weltcup nicht über die für sie ungewohnten 1500 Meter antritt, testete in der B-Gruppe für die 3000 Meter am Sonntag und wurde in zufriedenstellenden 2:02,31 Minuten Elfte. "Ich nehme das mehr als gute Übung für mich", sagte die Erfurterin. Von ihren jüngsten Rückenbeschwerden spürte Beckert nichts.

Die Berlinerin Monique Angermüller verpasste nach überstandenen Kniebeschwerden in 1:59,65 Minuten knapp den Sieg in der B-Gruppe und wurde Zweite. In der A-Gruppe hätte ihre Zeit zu Rang 13 gereicht.

Claudia Pechstein ist in Inzell ohne Chance auf einen vorderen Platz im Massenstartrennen der Damen geblieben. Die Berlinerin, die in dieser Saison schon Dritte war, führte zwischenzeitlich das Hauptfeld an eine Ausreißergruppe heran, konnte im Endspurt nach 15 Runden aber nicht mehr in die Entscheidung eingreifen und wurde Zwölfte. Für Pechstein diente das Rennen als Einstimmung auf die 3000 Meter am Sonntag.

Den Sieg holte sich Kim Bo-Reum aus Südkorea vor Francesca Lollobrigida aus Italien. Dritte wurde Mariska Huisman aus den Niederlanden, die ihre Weltcup-Führung an Kim verlor. Bente Kraus kam auf Platz 19, Gabriele Hirschbichler auf Rang 21.

Mit deutschem 5000-Meter-Rekord ist unterdessen Moritz Geisreiter in Inzell seine bisher beste Weltcup-Platzierung gelungen. Der Lokalmatador verpasste als Vierter sogar nur knapp den ersten Podestplatz seiner Karriere. In 6:16,81 Minuten unterbot Geisreiter seine bisherige nationale Bestmarke vom 25. November 2011 aus Astana um zweieinhalb Sekunden. Zudem erreichte der Zwei-Meter-Mann sein selbst gestecktes Ziel, erstmals beim Weltcup unter die besten Fünf zu kommen.

"Ich fühl' mich super", sagte Geisreiter und räumte ein, er habe nach einem Testrennen in der vergangenen Woche erhebliche Zweifel gehabt, dass er zu einer solchen Leistung fähig sein könnte. "Das hätte ich ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten", meinte der 25-Jährige.

Den Sieg machten erwartungsgemäß die Niederländer unter sich aus. Welt- und Europameister Sven Kramer (6:11,76) gewann vor Bob de Jong (6:14,08) und dem Weltcup-Führenden Jorrit Bergsma (6:14,55). Nicht ganz so weit vorn wie Geisreiter landeten die übrigen deutschen Läufer. Patrick Beckert (6:24,18), Marco Weber (6:28,14) und Alexej Baumgärtner (6:37,64) belegten die Plätze zehn, 13 und 15.

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