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Pechstein auf dem Weg der Besserung

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Pechstein auf dem Weg der Besserung

14.02.2013, 12:12 Uhr | dpa

Pechstein auf dem Weg der Besserung. Claudia Pechstein kann bei der WM starten.

Claudia Pechstein kann bei der WM starten. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Ihre Stimme ist belegt, die Temperatur noch leicht erhöht. Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein nimmt am Wochenende unter nicht gerade optimalen Voraussetzungen ihre 19. Mehrkampf-Weltmeisterschaft in Angriff.

"Es ist über Nacht zumindest nicht schlimmer geworden. Das war entscheidend", meinte die 40 Jahre alte Berlinerin zu ihrem Entschluss, überhaupt bei den Titelkämpfen zu starten. An den zurückliegenden drei Tagen hatte die erfolgreichste Winter-Olympionikin Deutschlands wegen Fieber, Husten und Halsschmerzen auf das Training verzichten müssen, so dass ihr Start im "Wikingerschiff" bis zuletzt infrage stand.

"Ich will versuchen, trotz der Probleme in den vergangenen Tagen mein Ziel Finalplatz zu verwirklichen", meinte Pechstein zuversichtlich. Nur die besten acht Läuferinnen nach den drei Strecken 500, 3000 und 1500 Meter qualifizieren sich für die abschließenden 5000 Meter, die als Pechsteins Spezialstrecke gelten und auf der sie bereits dreimal Olympiasiegerin war. Ihren ersten Triumph unter den olympischen Ringen feierte sie 1994 in jener Halle von Hamar, in der am Samstag und Sonntag die WM-Medaillen vergeben werden.

Im Vorjahr hatte Pechstein vor der Mehrkampf-WM in Moskau gleichfalls Erkältungsprobleme und musste ebenfalls lange um ihren Start zittern. Am Ende war sie auf Platz sechs die beste Deutsche.

"Die Vorbereitung auf die WM war natürlich alles andere als optimal. Aber wenn sie am Start steht, wird sie ihr Bestes geben", zeigte sich Teamchef Helge Jasch am Donnerstag vor dem Abflug nach Norwegen überzeugt. Er führt nur ein Mini-Team zur WM: Claudia Pechstein ist die einzige deutsche Teilnehmerin im Feld der 24 weltbesten Allrounderinnen. Einziger deutscher Starter bei den Herren ist in Hamar der Inzeller Moritz Geisreiter, der am zurückliegenden Wochenende mit Platz vier über 5000 Meter beim Weltcup in Inzell sein Potenzial angedeutet hatte.

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