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Florschütz/Bredau Zweite im Zweierbob

16.02.2013, 14:06 Uhr | dpa

Florschütz/Bredau Zweite im Zweierbob. Thomas Florschütz und Andreas Bredau belegten in Sotschi den zweiten Platz.

Thomas Florschütz und Andreas Bredau belegten in Sotschi den zweiten Platz. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Bundestrainer Christoph Langen zitterte, spürte gedanklich jede Bandenberührung - und jubelte am Ende mit Thomas Florschütz und Andreas Bredau an der Olympia-Bahn in Sotschi über Platz zwei.

Selten zuvor hatte der Cheftrainer der deutschen Bobsportler nach einer solch chaotischen Vorbereitung so viel Lob für seine Schützlinge übrig. Die Erleichterung war dem Coach jedenfalls deutlich anzusehen und anzumerken. "Das ging allen an die Nerven. Wie dann die Athleten mit diesen Umständen umgegangen sind und sich zusammengerauft haben, war sehr gut", sagte Langen, nachdem die Riesaer Crew sich nur den dominierenden Schweizern Beat Hefti und Thomas Lampater geschlagen geben musste.

Unmittelbar nach der WM in St. Moritz war der Tross nach Sotschi gereist, um die neue Bahn kennenzulernen. Doch was man vorfand, war teilweise olympia-unwürdig. "Training wurde verschoben oder ganz abgesagt, weil man die Sonnensegel nicht öffnen konnte oder wollte. Wir waren teilweise bis zu acht Stunden an der Bahn, ohne das sich irgendetwas tat. Die Einzigen, die völlig entspannt waren, waren die Russen. Doch die internationale Bob-Familie war sehr solidarisch und hat beim Weltverband durchgesetzt, dass die Bahn auch für das Training ordentlich hergerichtet wird", berichtete Langen.

Auch seine Schützlinge hatten arge Probleme mit der Eisschlange. "Anfangs hat mir die Bahn überhaupt nicht gefallen. Aber nach und nach wurde es besser. Meine Wettkampffahrten waren die besten Fuhren hier, so dass ich optimistisch in Richtung Olympia schaue", meinte Florschütz. Er hatte zwar erhebliche Startrückstände auf Hefti, doch in der Bahn machte er viel wett. "Ich war der Schnellste in beiden Läufen in der Bahn, das ist ein sehr gutes Zeichen. Zumindest stimmt das Material", ergänzte Florschütz.

"Einer ist durchgekommen, so muss es sein", betonte Langen. Zumal Manuel Machata als Tages-Achter Platz drei im Gesamtweltcup perfekt machte. Nur Weltmeister Francesco Friedrich, der diesmal mit Marko Hübenbecker fuhr, kam überhaupt nicht klar. Bereits im ersten Lauf machte er viele Fehler, die ihn aussichtslos zurückwarfen. Am Ende stand für den jungen Champion aus Oberbärenburg Rang zehn zu Buche.

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