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Ski nordisch: Deutsche spielen bei Northug-Sieg keine Rolle

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Deutsche ohne Rolle bei der Medaillenvergabe

27.02.2013, 15:18 Uhr

Ski nordisch: Deutsche spielen bei Northug-Sieg keine Rolle. Total verausgabt: Petter Northug rettet sich ins Ziel, doch für den Norweger reicht es nach den 15 Kilometern zu Gold. (Quelle: Reuters)

Total verausgabt: Petter Northug rettet sich ins Ziel, doch für den Norweger reicht es nach den 15 Kilometern zu Gold. (Quelle: Reuters)

Norwegens Skilanglauf-Star Petter Northug hat bei der WM in Val di Fiemme seine erste Goldmedaille geholt. Northug, Doppel-Olympiasieger von Vancouver 2010, siegte über 15 Kilometer im freien Stil mit 11,8 Sekunden Vorsprung auf den Schweden Johan Olsson und holte damit seinen insgesamt achten WM-Titel. Bronze ging an Northugs Landsmann Tord Asle Gjerdalen.

Als bester Deutscher kam Axel Teichmann, der bei der WM 2003 an gleicher Stelle über 15 km im klassischen Stil triumphiert hatte, wurde als bester Deutscher Neunter. "Wer damit zufrieden ist, hat bei einer WM falsche Ansprüche", sagte der 33-Jährige, der 1:25,7 Minuten Rückstand auf Northug hatte. "Auf der zweiten und dritten Runde bin ich gar nicht mehr vorwärts gekommen. Ich kann es mir nicht erklären, weiß nicht, woran es heute gelegen hatte."

Sogar von einem Engländer überholt

Tim Tscharnke lief trotz eines schmerzhaften Risses im Bauchfell auf Platz 14 (1:48,8 Minuten zurück). "Die Verletzung hat mich aber heute nicht behindert", sagte der 24-Jährige. Hannes Dotzler kam auf Platz 24 (2:27,7). Ein totales Debakel erlebte Tobias Angerer. Der frühere Gesamtweltcupsieger kam mit 3:11,8 Minuten Rückstand auf einen desolaten 42 Platz. Bundestrainer Frank Ullrich sagte: "Das war heute eine Materialschlacht, die haben Norwegen und Schweden gewonnen."

Am schlimmsten erwischte es Angerer, der auf der Abfahrt sogar von einem Engländer, den er zuvor passiert hatte, wieder überholt wurde. "Im Ziel guckte der mich ganz mitleidig an", berichtete der 35-Jährige und meinte weiter: "Da fällt einem das Lächeln schwer, aber solche Tage muss man akzeptieren. Heute waren weder ich noch das Material gut. Schon nach zwei Kilometern wusste ich: Das wird nichts. Das sind bittere Momente."

Tränen beim Sieger

Enttäuschungen gab es auch für die weiteren Favoriten neben Northug. Skiathlon-Weltmeister Dario Cologna (Schweiz) wurde Achter, Titelverteidiger Matti Heikkinen (Finnland) Zwölfter, Skiathlon-Olympiasieger Marcus Hellner musste sich mit Platz 17 begnügen. Völlig verwachst hatten die Russen: Tour-de-Ski-Sieger Alexander Legkow kam auf Rang 25 ins Ziel.

Der neue Champion Northug lag dagegen im Ziel und weinte vor Glück. Der Norweger hatte alles aus sich herausgeholt und mit letzter Kraft den Zielstrich passiert.

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