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Eisschnelllauf: Claudia Pechstein wirft Teamkollegin "Arbeitsverweigerung" vor

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Pechstein ist stinksauer auf Teamkollegin Beckert

09.03.2013, 14:27 Uhr | dpa

Eisschnelllauf: Claudia Pechstein wirft Teamkollegin "Arbeitsverweigerung" vor. Claudia Pechstein (Quelle: dpa)

Claudia Pechstein wird Teamkollegin Stephanie Beckert "Arbeitsverweigerung" vor. (Quelle: dpa)

Heftiger Ärger im deutschen Damen-Team hat den Auftakt des Weltcup-Finals der Eisschnellläufer in Heerenveen überschattet. Nach dem Einbruch von Stephanie Beckert im Finale der Team-Verfolgung griff Claudia Pechstein ihre Teamgefährtin verbal an.

"Das war Arbeitsverweigerung. Wer Kräfte schonen will und eigentlich nicht im Team laufen möchte, der sollte es vorher sagen", beschwerte sich Pechstein. Das deutsche Team war in diskutablen 3:09,47 Minuten abgeschlagen auf dem vierten Platz gelandet. Mit ihrem Erfolg in 3:00,50 Minuten sicherte sich Weltmeister Niederlande den Weltcup-Gesamtsieg.

Beckert lässt sofort abreißen

Olympiasiegerin Beckert konnte gleich nach dem Start dem von Bente Kraus angeschlagenen Tempo nicht folgen. Sie ließ sofort abreißen, so dass das deutsche Team das Rennen praktisch schon in der ersten Runde verloren hatte.

Damit war nach dem sechsten Platz von Erfurt die nächste Enttäuschung für das Trio perfekt, das zuvor noch nie zusammen trainiert hatte. "Schade, dass es nicht so gelaufen ist, wie wir es geplant hatten", räumte Beckert ein.

Die Vorwürfe von Pechstein sollen im deutschen Team zur Sprache kommen. Nach Angaben des deutschen Mannschaftsleiters Helge Jasch ist in Heerenveen bereits mit den Trainern beider Athletinnen darüber diskutiert worden, warum Beckert nicht mehr folgen konnte.

Erste Saisonniederlage für Lee Sang-Hwa

Durch diesen Konflikt rückte der erste Sieg von Jenny Wolf nach mehr als einem Jahr ein wenig in den Hintergrund. In 37,77 Sekunden flitzte sie der Konkurrenz über 500 Meter davon und verfehlte ihren eigenen Bahnrekord nur um 0,17 Sekunden. Beim 61. Weltcup-Erfolg ihrer Karriere brachte Wolf Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa die erste Saison-Niederlage bei. Die Südkoreanerin musste im direkten Duell die Klasse der Berlinerin anerkennen und belegte in 37,82 Sekunden Rang drei hinter der Chinesin Beixing Wang (37,81). Judith Hesse kam in 38,37 auf Platz elf.

"Endlich konnte ich beweisen, dass ich es noch drauf habe. Das hat richtig Spaß gemacht: Das Eis war superschnell, die Stimmung in der Thialf-Halle prima. Das gibt mir riesige Motivation für die WM", sagte die 34-Jährige. Für die Titelkämpfe in der Olympia-Halle von Sotschi vom 21. bis 24. März unterstrich sie damit nachdrücklich ihre Medaillen-Ambitionen.

Ihle wird geschont

Das 500-Meter-Finale der Herren fand ohne deutschen Eissprinter statt. Nico Ihle fehlte wegen einer Adduktorenreizung, nachdem er am vergangenen Wochenende in Erfurt als Dritter über 1000 Meter seinen ersten Weltcup-Podestplatz erreicht hatte. Der Sieg ging an Jan Smeekens, der von 8000 Zuschauern gefeiert wurde.

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