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Eiskunstlauf-WM 2013: Savchenko/Szolkowy bangen um fünften Titel

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Eiskunstlauf-WM 2013: Savchenko/Szolkowy bangen um fünften Titel

14.03.2013, 08:50 Uhr | dpa

Eiskunstlauf-WM 2013: Savchenko/Szolkowy bangen um fünften Titel. Aljona Savchenko und Robin Szolkowy in Aktion.

Aljona Savchenko und Robin Szolkowy in Aktion. (Quelle: dpa)

London/Ontario (dpa) - Nach einem zittrigen Kurzprogramm sind die Chemnitzer Paarläufer Aljona Savchenko und Robin Szolkowy überraschend nur Dritte bei der Eiskunstlauf-WM 2013 in London/Ontario.

Nach mehreren kleinen Wacklern liegen die viermaligen Weltmeister mit 73,47 Punkten hinter den Europameistern Tatjana Wolososchar/Maxim Trankow aus Russland (75,84) und den Kanadiern Meagan Duhamel/Eric Radford (73,61). "Die beiden waren heute sehr angespannt, auch ich war nervös", sagte Trainer Ingo Steuer. Mit einer guten Kür am Freitag ist Titel Nummer fünf aber noch drin.

Nach dem Kurzprogramm vor 6000 Zuschauern im Budweiser Gardens zur Musik "Kismet" der Gruppe Bond zeigten sich Savchenko/Szolkowy nicht zufrieden mit ihrer eigenen Leistung. "Wir haben sehr früh trainieren müssen, dann nur geduscht und schon begann der Wettkampf, komisch", sagte die 29 Jahre alte Savchenko, die nach zwei Tagen in der kanadischen Provinz den Jetlag noch nicht überwunden hat. Üblicherweise starten sie am Abend, in London war der Wettbewerb mittags angesetzt. "Aber wir haben gekämpft und nun ist das letzte Kurzprogramm der Saison überstanden", ergänzte die gebürtige Ukrainerin.

Das Risiko des dreifachen Wurf-Axels, den sie im vergangenen Jahr in Nizza im Kurzprogramm gewagt hatten, wollten sie dieses Mal nicht eingehen. Auch in der Kür werden sie den gewagten Sprung, den derzeit kein anderes Paar auf der Welt beherrscht, voraussichtlich nicht zeigen. "In zwei Tagen sind wir besser in Form, da wollen wir es noch einmal zeigen", sagte Savchenko. Die russischen Konkurrenten sind eine Woche früher angereist, die Sachsen wählten die kurzfristige Ankunft, weil sie gern zu Hause nach ihrem eigenen Rhythmus trainieren wollten.

Besondere Probleme macht den viermaligen Europameistern die ganze Saison schon die Pirouette - auch am Mittwoch war sie nicht ganz synchron. "Wir wollen da schon etwas Besonderes anbieten, sie soll schnell sein. Aber genau das ist schwierig", erklärte Steuer.

Die deutschen Vize-Meister Mari-Doris Vartmann und Aaron van Cleave (Düsseldorf/Berlin) erreichten gerade so eben auf Platz 16 das Finale. Zum Musiktitel "The Messiah will come again" von Gary Moore liefen sie anmutig, hatten aber zu viele Patzer und stürzten ganz zum Schluss, als der Kanadier seine Kufe in ihrem Schlittschuh verhakte. Mit 47,36 Punkten rutschten die EM-Achten noch in die Kürkonkurrenz.

"Das war sehr ärgerlich", sagte Trainer Knut Schubert, "der Sturz der beiden haute richtig rein". Weil beide fielen, gab es zwei Minuspunkte. Zudem streifte der 25-jährige van Cleave nach dem dreifachen Toeloop mit der Hand das Eis, und die Todesspirale war zu einfach ausgeführt. "Jetzt müssen wir am Freitag eine gute Kür abliefern", sage Vartmann. Die beiden waren zur Eingewöhnung extra eine Woche früher nach Kanada gereist, um sich an die Zeitumstellung und die schmaleren Eisbahnen zu gewöhnen.

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