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Eiskunstlauf-WM 2013: Platz zehn reicht für Zhiganshina/Gazsi

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Eiskunstlauf-WM 2013: Platz zehn reicht für Zhiganshina/Gazsi

17.03.2013, 08:06 Uhr | dpa

Eiskunstlauf-WM 2013: Platz zehn reicht für Zhiganshina/Gazsi. Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi haben zwei Olympiatickets ertanzt.

Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi haben zwei Olympiatickets ertanzt. (Quelle: dpa)

London/Ontario (dpa) - Die viermaligen deutschen Eistanz-Meister Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi haben Deutschland zwei Startplätze für die Olympischen Winterspiele 2014 gesichert.

Mit dem zehnten Platz erreichten die Oberstdorfer bei der Eiskunstlauf-WM 2013 in London/Ontario auch zwei Startberechtigungen für die WM im nächsten Jahr in Japan. Ihren zweiten Titel gewannen indes die Amerikaner Meryl Davis/Charlie White mit 189,56 Punkten vor ihren kanadischen Trainingskollegen Tessa Virtue/Scott Moir (185,04). Die Olympiasieger und zweimaligen Champions aus Kanada stammen aus London und brachten mit ihrer "Carmen"-Kür die Halle zum Kochen.

Doch Davis/White hatten schon aus dem ersten Teil der WM einen Vorsprung von vier Zählern und punkteten mit einer exzellenten Vorstellung zu "Notre Dame de Paris" von Richard Cocciante. Bronze ging an Jekatarina Bobrowa und Dimitri Solowiew (169,19) aus Russland.

"Unsere Kür war einfach nur Klasse, man muss auch mal Glück haben", sagte Gazsi, nachdem das Paar mit seiner mutigen Kür als "Zombies" noch einen Platz gutmachte und die Konkurrenten vor ihnen patzten. "Wir machen immer etwas Besonderes, was in Erinnerung bleiben soll, um in der Liga mitzuspielen. Technisch hinken wir noch hinterher", ergänzte der Sportsoldat aus dem Allgäu. Nach zwei elften Plätzen war das der beste Rang ihrer Laufbahn. Der Lohn für die fetzige Vorstellung der EM-Sechsten vor 7000 Zuschauern im Budweiser Gardens der kanadischen Universitätsstadt waren 154,27 Punkte.

"Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, weil das Publikum unser Programm so schön angenommen hat", sagte die Moskauerin, die in den nächsten Wochen ihren russischen Pass abgeben muss, um rechtzeitig für die Winterspiele die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen.

"Das war die beste Leistung der Karriere", sagte Eistanz-Bundestrainer Martin Skotnicky nach dem fehlerfreien Vortrag. Neben Zhiganshina/Gazsi haben im nächsten Jahr dann die Berliner Tanja Kolbe und Stefano Caruso gute Chancen auf ein Ticket zu den Winterspielen im Februar am Schwarzen Meer. Auch der Mailänder Caruso muss noch die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen, hat aber schon den Deutsch-Test bestanden und trainiert die erforderlichen drei Jahre in der Hauptstadt.

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