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Neustart nach der Tragödie: X-Games-Elite trifft sich

19.03.2013, 11:45 Uhr | dpa

Neustart nach der Tragödie: X-Games-Elite trifft sich. In Abwesenheit des Vorjahressiegers Shaun White dürfte vor allem Mark McMorris im Mittelpunkt stehen.

In Abwesenheit des Vorjahressiegers Shaun White dürfte vor allem Mark McMorris im Mittelpunkt stehen. (Quelle: dpa)

Tignes (dpa) - Beim Neustart nach dem Horrorerlebnis wird der große Star fehlen. Wenn sich die Snowboard- und Skicracks von diesem Mittwoch an bei den X-Games im französischen Alpenort Tignes treffen, trainiert Shaun White daheim.

Die Trendsport-Berühmtheit aus den USA hat für das zweite bedeutungsvolle Extremsportevent des noch jungen Jahres aus Termingründen abgesagt. Und überlässt damit beim Wiedersehen der X-Games-Elite sieben Wochen nach dem tragischen Tod von Caleb Moore seiner Konkurrenz das Feld und die Aufmerksamkeit.

Die Welt der Trendsportler steht ganz besonders im Fokus. Wieder werden sich die Besten bei spektakulären Manövern miteinander messen, werden Risiken eingehen beim Versuch, ein Millionen-Publikum vor dem Fernseher zu beeindrucken. "Wenn man diesen Sport betreibt, muss man auch wissen, dass immer ein Restrisiko dabei ist", sagt der Deutsche David Speiser, in der Vergangenheit mehrfacher X-Games-Teilnehmer.

Der US-Amerikaner Moore war nach einem Sturz beim Jahresauftakt der insgesamt sechs Veranstaltungen zählenden X-Games-Serie an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die 200 Kilogramm schwere Maschine des Schneemobilpiloten hatte ihn in Aspen/Colorado unter sich begraben, sein Tod entfachte eine große Sicherheitsdiskussion. Erste Maßnahme des US-Mediengiganten und Veranstalters ESPN: Die für Tignes eingeplanten Schneemobil-Wettbewerbe wurden ersatzlos gestrichen.

Künftig soll in Sachen Motorsport ganz auf die imposanten, aber auch gefährlichen "Best Trick"-Contests verzichtet werden. "Dieser Sport ist offensichtlich mit einem erhöhten Risiko verbunden", teilte ESPN mit - wenngleich die Entscheidung nicht direkt mit Moores Tod zu tun habe, wie es hieß. "Ein Restrisiko wird man auch niemals völlig ausschließen können, aber wir können versuchen, Events anzubieten, bei denen dieses Restrisiko so minimal wie möglich gehalten wird."

Auch Snowboardcrosser Speiser fehlt in Tignes - gleich aus zwei Gründen. Einerseits wurde seine Sportart schon unlängst aus dem X-Games-Programm eliminiert. Andererseits setzte ihn ein schwerer Trainingssturz auf die Schulter monatelang außer Gefecht, starten können hätte er also sowieso nicht. "Wir wissen alle, dass wir auch Gefahren eingehen. Aber das machen nicht nur wir, das machen auch die Abfahrer in Kitzbühel, wenn die dort runterrasen", sagt Speiser, immerhin schon zweifacher Olympia-Teilnehmer im Snowboardcross.

In Abwesenheit des zweifachen Vorjahressiegers Shaun White dürfte in Tignes vor allem Mark McMorris im Mittelpunkt stehen. Der 19 Jahre alte Kanadier ist drauf und dran, mit seinen Snowboard-Tricks im Slopestyle neue Bestmarken aufzustellen. "Je höher die Erwartungen sind, desto mehr hänge ich mich rein", sagt McMorris vor dem Event in Tignes, dem ersten nach Moores Tod. "Was wir machen, ist mittlerweile wirklich gefährlich. Aber wir entwickeln uns ja auch immer weiter", meint er. Die gut präparierten Kurse immerhin gäben etwas Sicherheit.

Nach Tignes ist das winterliche X-Games-Jahr schon wieder vorüber - im Anschluss stehen in Foz do Iguaçu (Brasilien), Barcelona, Los Angeles und München noch vier Sommerevents des Trendsportspektakels an. In der bayerischen Landeshauptstadt treten vom 27. bis 30. Juni dann Skateboarder, BMX-Fahrer und Motocrosser gegeneinander an. Auch die Gefahr weiterer Horrorstürze wird wieder mit dabei sein.

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