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Ullrichs Debüt-Saison: Viel Licht, viel Schatten

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Ullrichs Debüt-Saison: Viel Licht, viel Schatten

15.07.2013, 10:05 Uhr | dpa

Ullrichs Debüt-Saison: Viel Licht, viel Schatten. Frank Ullrich zieht sein Fazit.

Frank Ullrich zieht sein Fazit. (Quelle: dpa)

Falun (dpa) - Am Ende einer kräftezehrenden Weltcup-Saison waren die deutschen Skilangläufer nur noch froh, dass das Wettkampfjahr vorbei war. Beim Weltcup-Finale im schwedischen Falun ging es für viele DSV-Athleten nur noch darum, irgendwie durchzukommen.

Für den neuen Bundestrainer Frank Ullrich stand indes der große Rückblick an. Seine Saisonbilanz nach vier Monaten: viel Licht, aber auch viel Schatten.

"Wir haben anfangs schöne Erfolge gefeiert und waren mehr im Schlagbereich zur Weltspitze, als man uns das zugetraut hat", analysierte Ullrich, der vor einem Jahr den Job des zurückgetretenen Jochen Behle übernommen hatte. Die größte Enttäuschung für Ullrich waren fraglos die medaillenlosen Weltmeisterschaften in Val di Fiemme.

Der als Perfektionist geltende Thüringer versuchte, wieder Harmonie in das Team zu bringen, was vornehmlich bei den Damen gelang. In Denise Herrmann und Katrin Zeller landeten zwei deutsche Läuferinnen im Gesamtweltcup auf den Plätzen 13 und 14. In Falun war Zeller beim Sieg der Norwegerin Marit Björgen als Zwölfte einmal mehr Beste aus dem kleinen Frauen-Team, das in Nicole Fessel und Hanna Kolb noch zwei weitere Läuferinnen hat, die für teilweise sehr gute Ergebnisse verantwortlich zeichneten.

Vor allem die Entwicklung von Herrmann zeigte, dass es in Deutschland durchaus Potenzial gibt. Angesichts der Tatsache, dass die zweimalige Olympiasiegerin Claudia Nystad in der kommenden Saison wieder zur Verfügung steht, ergeben sich für Ullrich auch für die Staffel neue Perspektiven.

Komplizierter ist die Lage überraschenderweise bei den Männern. Die Ü 30-Gruppe mit Tobias Angerer, Axel Teichmann und Jens Filbrich konnte nur teilweise die selbstgesteckten Ziele erreichen. Mehr denn je machten sich Verletzungen und Krankheiten negativ bemerkbar. In Sachen Tempohärte und vor allem beim Spurtvermögen scheint es keine Leistungszuwächse mehr zu geben. "Wir müssen daraufhin arbeiten, das hohe Tempo mitgehen zu können und dann auch noch den Punch zu haben, im Spurt dabei zu sein", sagte Ullrich, der zudem noch Reserven in der Psyche seiner Athleten sieht.

Hoffnungen für die Zeit nach Olympia ohne die drei Routiniers lieferten Tim Tscharnke und Hannes Dotzler. Tscharnke gewann in Canmore sein erstes Weltcuprennen und war auch beim Weltcup-Finale, das der Norweger Petter Northug gewann und sich damit den Gesamtweltcup holte, als 14. bester Deutscher - auch wenn er im Nachgang völlig entkräftet feststellte: "Ich habe das Gefühl, dass jetzt schon die Hirnmasse verstoffwechselt wird. In den nächsten Wochen heißt es nur noch essen, essen, essen."

Vor der nächsten Saison muss auch noch am Material gearbeitet werden. "Klassisch sind wir Weltklasse. Im Skatingbereich, denke ich, finden wir nicht den richtigen Schliff", meinte Angerer. Und auch Ullrich betonte: "In diesem Bereich haben wir noch größere Reserven."

Alles in allem zog er aber nach seiner Debüt-Saison ein positives Fazit. "Wir haben uns für die Olympia-Saison eine gute Ausgangsposition geschaffen, es bleibt aber noch viel zu tun", betonte der Bundestrainer.

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