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Eiskunstlauf  

Skate America: Paarläufer Wolossoschar/Trankow siegen

21.10.2013, 13:11 Uhr | dpa

Skate America: Paarläufer Wolossoschar/Trankow siegen. Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow in Aktion.

Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow in Aktion. Foto: Karl-Josef Hildenbrand. (Quelle: dpa)

Detroit (dpa) - Die Paarlauf-Weltmeister Tatjana Wolossoschar/Maxim Trankow haben einen Traumstart in die Olympia-Saison hingelegt.

Die Russen gewannen nach der Nebelhorn Trophy nicht nur den ersten Grand Prix der Saison in Detroit überlegen, sondern setzten auch neue Rekordpunktzahlen in Kurzprogramm und Kür. Jetzt steigt die Spannung, wie sich die vierfachen Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy in zwei Wochen beim Grand Prix in China präsentieren werden. Die Chemnitzer sind das einzige Paar der Welt, das den Russen Paroli bieten kann.

Wolossoschar/Trankow lieferten bei Skate America eine fehlerfreie Kür mit hohen dreifachen Sprüngen und Würfen zu "Jesus Christ Superstar" ab. Am Ende fehlte nur etwas der Schwung. Die Preisrichter störte das nicht, ihnen war die Darbietung 154,66 Punkte wert, insgesamt kamen die Welt- und Europameister auf 237,71 Zähler. Zu Saisonbeginn fällt allerdings auf, dass die Wertungen generell großzügig sind.

Die Paarlaufstars, größte Gold-Hoffnung der Gastgeber bei den Winterspielen in Sotschi in der russischen Kernsportart Eiskunstlauf, blieben wie gewohnt selbstkritisch. "Wir haben noch nicht alle Arbeit getan. Die Hauptsache ist, dass wir jetzt nicht nachlassen", kommentierte die gebürtige Ukrainerin Wolossoschar. "Wir werden weiter arbeiten und für die Olympischen Spiele noch zulegen. Wir müssen bei allen Wettbewerben stabil laufen", sagte Trankow. Und schob gleich hinterher: "Wir sind noch nicht in Topform". Das mag für andere wie ein Witz klingen, doch der 30-Jährige meinte es ernst. "Wir können noch mehr Pluspunkte bei den Elementen holen und höhere Komponenten erreichen", erklärte er.

Auf dem Weg zum olympischen Gold sind die Russen eine harte Nuss für Savchenko/Szolkowy. Die Sachsen rüsten sich mit dem dreifachen Wurfaxel, den derzeit kein anderes Paar auf der Welt wagt, und gewohnt exquisiten Programmen. Ihren "Nussknacker" zu Peter Tschaikowskis berühmter Ballettmusik - russischer geht es kaum - werden sie Anfang November beim Cup of China in Peking vorstellen. Auf Wolossoschar/Trankow treffen sie dort allerdings noch nicht. Das wird voraussichtlich erst beim Grand-Prix-Finale Anfang Dezember in Japan soweit sein. Bis dahin gehen sie sich aus dem Weg.

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