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Eisschnelllauf: Pechstein holt zwei deutsche Meistertitel

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Nächster Titel in Inzell  

Pechstein schlägt Beckert erneut

27.10.2013, 14:39 Uhr | dpa, t-online.de

Eisschnelllauf: Pechstein holt zwei deutsche Meistertitel. Grund zum Jubel für Claudia Pechstein bei den deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften. (Quelle: imago/VIADATA)

Grund zum Jubel für Claudia Pechstein bei den deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften. (Quelle: VIADATA/imago)

Claudia Pechstein lächelte freundlich, winkte kurz ins Publikum und gab sich entspannt. Bei den deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Inzell spielte die mit 41 Jahren älteste Athletin der Weltelite mit dem Gewinn beider Langstrecken ihre Favoritenrolle aus und wies Rivalin Stephanie Beckert deutlich in die Schranken. Die nationalen Titel Nummer 18 und 19 schmücken nun die Trophäensammlung Pechsteins.

"Ein optimales Wochenende. Es lief wie erhofft. Ich habe auf Gleichmaß gesetzt und musste nicht das Letzte geben. Es war ein ideales Training für die Weltcuprennen in Übersee", urteilte Pechstein, nachdem sie nahezu konkurrenzlos die 5000 Meter in 7:10,45 Minuten gewann.

Tags zuvor hatte sie ihre Rivalin Stephanie Beckert über 3000 Meter in 4:07,20 Minuten um mehr als fünf Sekunden auf Platz zwei verwiesen. "Die Weltspitze ist noch ein Stück weg", räumte sie aber ein. Beim niederländischen Titelkampf war Weltmeisterin Ireen Wüst fünf Sekunden schneller.


Vier Beckerts auf dem Eis

Erstmals standen in Inzell vier Beckert-Geschwister bei einem Titelkampf auf dem Eis. Während Jessica (19) und Pedro (18) mit individuellen Bestzeiten aufwarteten, stahl der WM-Achte Patrick Beckert diesmal der berühmteren Schwester Stephanie ein wenig die Schau. In einem furiosen Rennen bezwang er über 5000 Meter Lokalmatador Moritz Geisreiter und verpasste in persönlicher Bestzeit von 6:18,45 Minuten den deutschen Rekord nur um 1,64 Sekunden.

Für eine Überraschung sorgte Judith Hesse, die sich ihre ersten zwei Einzeltitel sicherte. Über 500 Meter profitierte sie vom Sturz der Top-Favoritin Jenny Wolf, die zuletzt sechsmal in Serie gewann. Im zweiten Lauf zeigte Wolf alte Klasse und holte sich in 37,74 Sekunden ihren Bahnrekord zurück.

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Hesse stark

Über 1000 Meter stoppte Judith Hesse in guten 1:15,92 Minuten auch die Erfolgsserie von Monique Angermüller (1:16,17) mit vier Titeln hintereinander. Angermüller hielt sich mit dem Gewinn ihres vierten 1500-Meter-Titels vor Pechstein schadlos.

Am Boden zerstört schien indes Samuel Schwarz trotz seines vierten 1000-Meter-Titels in Serie. Über 500 Meter kam der Berliner hinter Rekordhalter Nico Ihle (35,50/35,22) auf Platz zwei.

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