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Eiskunstlauf  

Eiskunstlaufen: 14-jährige Prölß zu jung für Olympia

14.11.2013, 13:10 Uhr | dpa

Eiskunstlaufen: 14-jährige Prölß zu jung für Olympia. Annabelle Prölß darf mit 14 Jahren noch nicht bei Olympischen Spielen starten.

Annabelle Prölß darf mit 14 Jahren noch nicht bei Olympischen Spielen starten. Foto: Felix Kästle. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Zu alt für die Junioren - zu jung für die großen Wettkämpfe wie Olympia: Mit 14 Jahren gelten Annabelle Prölß und ihr sieben Jahre älterer Partner Ruben Blommaert als die größte deutsche Hoffnung im Eiskunstlauf. Auf die große Bühne dürfen sie erst 2015.

"Das ist unser Problem, Annabelle ist einfach zu jung", sagt Trainer Karel Fajfr. Weil das erfrischende Duo einen Wettbewerb in Nizza gewann, bekam es nun eine Einladung zum Grand Prix am Wochenende in Paris und kann Weltranglistenpunkte sammeln.

Lampenfieber vor der Premiere hat die 1,57 Meter kleine Schülerin aus Oberstdorf nicht. "Sie hat nie Angst, im Wettkampf ist sie sogar besser als im Training", erzählt Fajfr. Das Ungewöhnliche an der Karriere der zierlichen Bayerin mit den langen Haaren bis zum Po ist nicht nur ihr kaum zu bremsender Trainingseifer. Sie startet auch parallel im Einzellauf bei den Juniorinnen.

Und wann macht sie die Hausaufgaben für die Schule? "Nachts", sagt sie keck. Der Wirt der Vereinsgaststätte im Oberstdorfer Leistungszentrum hat dem Ausnahme-Talent sogar einen Platz eingeräumt, so kann sie zwischen den Eis-Einheiten Vokabeln pauken und Mathe-Aufgaben lösen. Denn einen freien Tag hat sie eigentlich nie.

"In Deutschland sagen vielleicht manche, ich trainiere zu viel. Aber ich sehe das nicht so. Wenn man jetzt mal die Russen anschaut, die trainieren, denke ich mal, genauso viel, wenn nicht noch mehr", sagt Prölß in ihrer unbeschwerten Art. Irgendwann wird sie den Einzellauf aufgeben müssen. Aber zurzeit sieht ihr Trainer es ganz gern, dass sie akribisch an den dreifachen Einzelsprüngen trainiert. Denn da fehlt dem jungen Paar, das auch schon von der "Bravo" entdeckt wurde, noch die Reife auf dem Eis.

Ihr großes Vorbild ist Aljona Savchenko, die es mit Robin Szolkowy zu viermal Gold bei Weltmeisterschaften brachte. In Abwesenheit der Chemnitzer erlief sich das Allgäuer Nachwuchspaar auch den ersten deutschen Meistertitel. Nach Frankreich zum Wettkampf nimmt Prölß nun sogar ihr Autogrammbüchlein mit. Dass sie gegen die "Großen" laufen wird, kommt ihr noch komisch vor. Wenn alles gut läuft, können Prölß/Blommaert 2015 zur EM nach Stockholm und zur WM nach Schanghai.

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