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Olympia  

Wie einst Bradbury: Anna Seidel holt Olympia-Ticket

17.11.2013, 15:33 Uhr | dpa

Kolomna (dpa) - Wie einst Steven Bradbury: Ausgerechnet die Jüngste im deutschen Team hat bei der Olympia-Qualifikation der Shorttracker im russischen Kolomna die Weltelite beeindruckt.

Juniorin Anna Seidel aus Dresden sicherte sich als Sechste im A-Finale über 1500 Meter völlig unerwartet das Einzelticket für die Winterspiele und könnte nun in Sotschi die jüngste Olympia-Teilnehmerin im deutschen Team sein. Auch ihr Teamkamerad Robert Seifert wird voraussichtlich bei den Winterspielen dabei sein, die deutschen Staffeln sind dagegen an der Olympia-Hürde gescheitert.

"Ich kann es gar nicht fassen. Erst nach dem Finale ist mir klar geworden, was ich hier geschafft habe", meinte das Team-Küken. Doch Teamchef Matthias Kulik räumte ein: "Da war natürlich auch etwas Glück im Spiel - so ist Shorttrack." Und er fügte hinzu: "Anna hat im Halbfinale davon profitiert, dass vor ihr drei Läuferinnen in die Bande gerutscht sind." Die spektakulären Bilder der Olympischen Spiele 2002 in Salt Lake City wurden wach, als sich die Favoriten gegenseitig aus dem Rennen stießen und der damals völlig unbekannte Australier Steven Bradbury unbedrängt die Goldmedaille über 1000 Meter gewann.

Eigentlich war Anna Seidel als Verstärkung der Staffel mitgenommen worden. "Niemand hätte für möglich gehalten, dass sie gegen diese starke Konkurrenz das Olympia-Ticket erkämpfen kann", bekannte de Mannschaftsleiter. Unverhofft wurde Anna Seidel zum großen Gewinner im deutschen Team und zugleich zweitbeste Europäerin hinter der fünftplatzierten Russin Tatjana Borodulina.

Auch ihr Dresdner Teamgefährte Robert Seifert darf weiter von Olympia träumen. Obwohl er über 500 Meter nach Materialproblemen an der Kufe zum Sturz kam und nur auf Platz 31 landete, dürfte ihm das Ticket nach Rang 17 bei der ersten Qualifikation kaum zu nehmen sein.

Tags zuvor hatte es im deutschen Team große Enttäuschung gegeben, da sowohl die Herren als auch die Damen in den Staffelrennen die Halbfinals verpassten und ihre Chancen auf die Olympia-Tickets nicht nutzen konnten. "Die Leistungen haben nicht gereicht, gegen die Weltspitze zu bestehen", konstatierte Kulik. "Das ist bitter. Aber für die meisten beginnt nun schon nächste Woche die Neuorientierung auf den nächsten Olympia-Zyklus. So etwas darf uns nicht noch einmal passieren", kritisierte er.

Zum Abschluss der Weltcup-Rennen unterstrichen die Südkoreanerinnen mit einem Weltrekord in der 3000-Meter-Staffel ihre Favoritenstellung für Olympia. Im Halbfinale verbesserten sie in 4:06,215 Minuten die eigene Bestmarke aus dem Vorjahr.

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