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Astana soll für Beckert die Wende bringen

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Eisschnelllauf  

Astana soll für Beckert die Wende bringen

28.11.2013, 10:27 Uhr | dpa

Astana soll für Beckert die Wende bringen. Stephanie Beckert sucht nach ihrer Form.

Stephanie Beckert sucht nach ihrer Form. Foto: Maxim Shipenkov. (Quelle: dpa)

Astana (dpa) - Stephanie Beckert schweigt. Aber ihr Tränenausbruch in Salt Lake City sagte mehr als alle Worte. Bei Olympia in Vancouver noch Zugpferd des Deutschland-Expresses, läuft die Blondine seit Monaten ihrer Form hinterher.

Eine schlüssige Erklärung findet derzeit niemand, vor allem die schüchterne Erfurterin selber nicht. Beckert ist in dieser Eisschnelllauf-Saison für alle ein einziges Rätsel.

Ihr Manager Klaus Kärcher bittet um Verständnis, wenn sich die Thüringerin so unmittelbar vor dem wichtigen Auftritt am Wochenende im Eispalast "Alau" von Astana nicht erklären kann oder will. "Es gibt nur eins: Sie muss daran glauben, was sie kann. Nicht an sich zweifeln, sondern das Positive mitnehmen. Dann wir es auch wieder voran gehen", sagte Kärcher der Nachrichtenagentur dpa.

Die kasachische Hauptstadt ist die vorletzte Chance, ein Olympia-Ticket für Sotschi zu buchen. Nach dem Weltcup in Berlin vom 6. bis 8. Dezember werden über Weltcup-Klassement und Time-Ranking die Olympia-Felder zusammengestellt. Da Beckert mit Platz 15 zum Auftakt in Calgary und dem deprimierenden zehnten Platz in der schwächeren B-Gruppe von Salt Lake City durchweg enttäuschte, ist der Druck für Astana nicht geringer geworden.

Doch im Umfeld herrscht durchaus noch Zuversicht. "Die hohen Frequenzen in Amerika waren nichts für sie. Ich hoffe, dass sie sich auf nicht ganz so schnellem Eis und über die 5000 Meter, die ihr mehr liegen, nicht ganz so schwertut", bekannte Teamchef Helge Jasch. Aber er warnte auch: "Über 5000 Meter muss alles stimmen. Denn für das Sotschi-Ticket hat man nur einen Schuss." Die ersten zehn Olympia-Plätze über die Gesamtwertung sind für Beckert unerreichbar, für sie kann es nur um eines der sechs über das Time-Ranking vergebenen Tickets gehen. Dazu muss die Olympia-Zweite auf dieser Distanz also die sechstschnellste Zeit in Astana laufen.

Am besten kennt ihr Heimtrainer Stephan Gneupel seine Athletin. "Im Training läuft es, sie hatte kaum Sorgen mit dem Rücken. Die konditionellen Voraussetzungen sind gut. Die Probleme liegen auf einer anderen Schiene. Diese kann ich nicht beeinflussen", meinte der 65-jährige Thüringer und verwies darauf, dass sich Stephanie seit längerem auch psychologisch betreuen lässt. "Das Problem liegt in der Psyche. Da tut sich ein Trainer leichter, wenn Kraftdefizite da sind als bei diesem Kopfproblem", bekräftigte Jasch.

Verbandspräsident Gerd Heinze ist sicher, dass die Gründe für Beckerts Blockade nicht in den ewigen Streitigkeiten mit ihrer Teamkollegin Claudia Pechstein zu suchen sind. "Die Ursachen liegen eindeutig nicht in dieser Auseinandersetzung. Da sind ein paar Dinge nicht optimal gelaufen, viele Menschen geben sich Mühe mit ihr. Aber ich halte mich da zurück. Das Thema ist sehr belastend", gab Heinze zu, ohne auf Details einzugehen.

Auch für Cheftrainer Markus Eicher spielen mehrere Faktoren für Beckerts Formtief eine Rolle. "Es sind immer verschiedene Punkte, wenn es nicht rutscht. Dann versucht man es mit aller Gewalt. Und dann kommt es, dass sie technisch ganz schlecht läuft", analysierte der Inzeller und schob mit Zweckoptimismus hinterher: "Ich wünsche ihr eine ganz starke Leistung in Astana."

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