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Snowboarder peilen drei Medaillen in Sotschi an

02.12.2013, 15:04 Uhr | dpa

Snowboarder peilen drei Medaillen in Sotschi an. Snowboarderin Isabella Laböck will bei den Olympischen Spielen in Sotschi eine Medaille holen.

Snowboarderin Isabella Laböck will bei den Olympischen Spielen in Sotschi eine Medaille holen. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Die deutschen Snowboarder um Weltmeisterin Isabella Laböck und die Olympia-Zweite Amelie Kober gehen die Olympia-Saison mit ehrgeizigen Zielen an.

Beim Saisonhöhepunkt in zwei Monaten in Sotschi sind drei Medaillen das Vorhaben des kleinen Verbandes - wie es bei der WM in Kanada geglückt war. "Mit diesem ambitionierten Ziel sind wir auch zur Weltmeisterschaft in Stoneham angereist. Dass das möglich ist, wenn alles zusammenpasst, haben wir gezeigt", erklärte Sportdirektor Stefan Knirsch.

Einen Rückschlag auf dem Weg zu den Winterspielen musste Knirsch gleich zu Wochenbeginn verkünden. Slopestylerin Silvia Mittermüller erlitt in den USA einen Achillessehnenriss und muss in Vail operiert werden. "Das ist ein Schock", bekannte Knirsch. Mittermüller war die einzige Sportlerin des Snowboard Verbands Deutschland, die auf Sotschi hoffen konnte und Chancen auf eine Topplatzierung gehabt hätte. Nun wünscht der Verband, dass wenigstens der 18-jährige Johannes Höpfl seine kleine Chance zur Qualifikation nutzt. Sonst wäre das Team ohne Freestyler beim Saisonhöhepunkt am Start.

An den Zielen von drei Podestplätzen in Russland und zehn bis zwölf deutschen Teilnehmern ändert der Ausfall Mittermüllers nichts. Nach der WM als "gutes Signal", so Präsident Hanns Michael Hölz, sei man "wunderbar vorbereitet". "Wir brauchen die internationale Konkurrenz nicht scheuen, wie wir das im letzten Jahr gezeigt haben."

Zwei Weltcup-Siege, vier Weltcup-Podiums und 18 Top-10-Platzierungen standen neben den drei WM-Plaketten im vorangegangenen Winter zu Buche. "Das war die erfolgreichste Saison, die der Verband jemals feiern durfte", sagte Knirsch. "Die Herausforderung wird sein, das hohe Level weiter beizubehalten." Auch für die weitere finanzielle Ausstattung des 1,3 Millionen Euro großen Budgets sind olympische Erfolge wichtig.

Die größten Medaillenchancen werden dem Parallel-Team um Laböck und die Olympia-Zweite von 2006, Kober, zugetraut. "Mein Ziel ist es, eine olympische Medaille zu holen", sagte Laböck. "Aber es ist eine neue Saison, die Karten werden neu gemischt." Kober fehlte bei der Jahrespressekonferenz nach Verbandsangaben wegen einer Behandlung am Rücken. Neben den beiden zählen Anke Karstens und Selina Jörg zum starken Team, beide standen im Weltcup schon ganz oben. Bei den Herren kann der WM-Dritte von 2009, Patrick Bussler, wohl am weitesten vorne landen.

Nach riesengroßem Verletzungspech bei den Snowboardcrossern in der vergangenen Saison meldete sich der zweimalige Olympia-Teilnehmer David Speiser nach seiner schweren Schulterverletzung zurück. Dagegen fällt Maximilian Stark nach seiner schon dritten Operation wegen eines Oberschenkelbruchs für den Winter aus. Gut kam Konstantin Schad durch die Vorbereitung. Er würde wie Speiser gerne schon zum Saison-Auftakt am Wochenende in Montafon/Österreich das Olympia-Ticket lösen. Nach Kreuzbandriss ist bei bei den Damen Luca Berg wieder zurück.

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