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Keine Panik trotz schwachem Springen: Kombinierer in Form

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Ski nordisch  

Keine Panik trotz schwachem Springen: Kombinierer in Form

07.12.2013, 13:21 Uhr | dpa

Keine Panik trotz schwachem Springen: Kombinierer in Form. Johannes Rydzek kam in Lillehammer als Fünfter ins Ziel.

Johannes Rydzek kam in Lillehammer als Fünfter ins Ziel. Foto: Pekka Sipola. (Quelle: dpa)

Lillehammer (dpa) - Der Ratlosigkeit nach dem Springen folgte eine Trotzreaktion in der Loipe. Die deutschen nordischen Kombinierer haben ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze auch beim Weltcup im norwegischen Lillehammer unter Beweis gestellt, obwohl sie das Podest diesmal verfehlten.

Beim Sieg von Olympiasieger und Weltmeister Jason Lamy Chappuis aus Frankreich wurde Johannes Rydzek aus Oberstdorf Fünfter. Der bisherige Weltcup-Führende Eric Frenzel aus Oberwiesenthal kam auf Rang zehn.

"Es waren auf der Schanze extrem schwierige Bedingungen. Die Winde wechselten ständig von vorn und von der Seite. Wer da noch nicht stabil in seiner Sprungform ist, hat Probleme. Und das betraf einige aus der Mannschaft", analysierte Bundestrainer Hermann Weinbuch, nahm davon ausdrücklich aber Frenzel aus. "Er hat einen Sprung von erster Güte gemacht. Er wäre auf 95, 96 Meter gegangen. Aber unten hat ihn eine Böe erwischt. So konnte er nicht um den Sieg mitkämpfen", betonte der Coach. Frenzel landete bei 88,5 Meter und war als 43. nach dem Springen und 1:58 Minuten Rückstand auf die Spitze praktisch chancenlos.

Dennoch hetzte er mit Leidenschaft dem Feld hinterher. "Beim Springen war ich vielleicht etwas ungestüm, aber ich habe die Form, um weit nach vorn zu kommen. Das Selbstvertrauen ist da und wird auch nicht weggehen, nur weil man mal ein nicht so gutes Ergebnis macht. Ich werde nicht nervös", meinte der Weltmeister selbstbewusst.

Auch Rydzek trumpfte in der Loipe auf, verbesserte sich vom 22. auf den fünften Platz. "Es war ein super Rennen, ich bin sehr zufrieden", meinte der Allgäuer. Dass er gerade beim Springen noch Luft nach oben hat, ist ihm bewusst. "Aber das wird schon. Ich habe im Sommer sehr gute Grundlagen gelegt, darauf kann ich in den nächsten Wochen aufbauen", sagte Rydzek.

Für eine Überraschung sorgte Jakob Lange aus Kiefersfelden. Der Junior war als Zehnter stark auf der Schanze und schaffte als Zwölfter die halbe Olympia-Norm. "Ihn wollen wir behutsam für 2018 aufbauen. Aber er entwickelt sich in dieser starken Mannschaft sehr schnell. Ich traue ihm noch mehr zu", lobte Weinbuch.

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