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Wintersport: Deutsche Rodler um Felix Loch dominieren in Whistler

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Auf dem Weg nach Sotschi  

Felix Loch fühlt sich in Whistler einfach wohl

07.12.2013, 16:55 Uhr | sid, dpa

Wintersport: Deutsche Rodler um Felix Loch dominieren in Whistler. Tempofahrt: Felix Loch war im Eiskanal von Whistler einmal mehr nicht zu schlagen. (Quelle: dpa)

Tempofahrt: Felix Loch war im Eiskanal von Whistler einmal mehr nicht zu schlagen. (Quelle: dpa)

Das war dominant: Rodel-Weltmeister Felix Loch und der "Bayern-Express" Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ihre Favoritenrollen in der Olympia-Saison erneut unter Beweis gestellt. Der 24-Jährige Loch gewann das Weltcuprennen im kanadischen Whistler, wo er sich vor knapp vier Jahren zum jüngsten Rodel-Olympiasieger der Geschichte gekürt hatte, überlegen vor dem Amerikaner Chris Mazdzer (0,292 Sekunden zurück) und dem Italiener Dominik Fischnaller (0,295).

Durch den 15. Weltcupsieg seiner Karriere übernahm Loch zudem wieder die Führung in der Gesamtwertung. "Ich fühle mich hier in Whistler einfach wohl und ich freue mich riesig, dass ich gewonnen habe. Es war fast alles perfekt", sagte Loch. Der bisherige Weltcup-Spitzenreiter David Möller fuhr als Vierter (0,335) erstmals im Olympiawinter an einem Podestplatz vorbei. In aufsteigender Form präsentierte sich der WM-Zweite Andi Langenhan auf Rang fünf.

Deutscher Doppelsitzer-Doppelsieg

Die Doppelsitzer Wendl/Arlt setzten sich mit einem Vorsprung von 0,084 Sekunden knapp vor den WM-Zweiten Toni Eggert/Sascha Benecken durch, die in der Vorwoche in Winterberg nach einem Fahrfehler gestürzt waren und so eine Spitzenplatzierung aus der Hand gegeben hatten. Für Wendl/Arlt war es der dritte Saisonsieg und der insgesamt 20. Triumph im Viessmann Weltcup ihrer Karriere. "Wir hatten sehr gute Bedingungen, aber ehrlich gesagt war es für uns etwas zu kalt", sagte Arlt.

Frenzel verliert das Gelbe Trikot

Weltmeister Eric Frenzel hat beim zweiten Einzel-Weltcup der nordischen Kombinierer das Gelbe Trikot des Gesamtführenden verloren. Eine Woche nach seinem Sieg in Kuusamo musste sich der 25-Jährige im norwegischen Lillehammer mit dem zehnten Platz begnügen. Neuer Spitzenreiter ist Frenzel Dauerrivale Jason Lamy Chappuis. Der Dreifach-Weltmeister aus Frankreich holte den 24. Sieg seiner Karriere. Bester Deutscher war Johannes Rydzek auf Rang fünf. Der erst 18 Jahre alte Jakob Lange und Fabian Rießle erfüllten auf den Rängen 12 und 13 die halbe Olympianorm.

Frenzel war nach einem schwachen Skisprung (88,5 Meter) nur auf Rang 43 gelandet und entsprechend in den Langlauf gegangen. "Leider war der Sprung relativ schnell zu Ende. Schade, das war ein bisschen zu ungestüm", sagte der Gesamtweltcup-Sieger der vergangenen Saison. Besser lief es für Lamy Chappuis, der als Zweiter in die Loipe ging und am Ende 13,5 Sekunden Vorsprung auf den Japaner Akito Watabe hatte. Dritter wurde der Norweger Mikko Kokslien. Weiter außer Form präsentierte sich Tino Edelmann (57. Platz).

Fessel mit halber Olympia-Norm

Nicole Fessel hat sich ihre erste halbe Olympia-Norm erarbeitet. Die Ski-Langläuferin kam beim Weltcup im norwegischen Lillehammer über 10 Kilometer in der klassischen Technik auf Rang 15. Auf einer der schwierigsten Strecken im Weltcup-Kalender lieferte die Polin Justyna Kowalczyk eine Gala-Vorstellung ab. Sie erreichte 24:59,4 Minuten und distanzierte die Zweitplatzierte, Charlotte Kalle aus Schweden, um 12,4 Sekunden. Es war der erste Sieg der Polin in einem Klassik-Rennen auf norwegischem Terrain. Rang drei sicherte sich die Norwegerin Marit Björgen mit einem Rückstand von 25,6 Sekunden.

Fessel lief ein couragiertes Rennen. Zwischenzeitlich hielt sie die Bestzeit, musste ihrem hohen Anfangstempo später jedoch Tribut zollen. Am Ende stand ein Rückstand von 1:45 Minuten zu Buche. "Es war knüppelhart zu laufen. Ich bin froh, einigermaßen gut durchgekommen zu sein", meinte Fessel.

Über 15 Kilometer der Männer sorgte der Norweger Paal Golberg mit seinem Sieg für eine Überraschung. Der Lokalmatador siegte in der klassischen Technik in 35:00,0 Minuten. Er setzte sich vor dem Kasachen Aklexej Poltoranin mit 14,2 Sekunden Vorsprung durch. Rang drei sicherte sich mit einem Rückstand von 15,5 Sekunden Golbergs Teamkollege Didrik Tönseth. Die deutschen Herren spielten keine Rolle. Als Bester kam Tim Tscharnke auf Platz 23 ins Ziel. Jens Filbrich erreichte Platz 25.

Eisschnelllauf: Wolf verpasst Podest knapp

Bei ihrem letzten Rennen in Berlin hat Jenny Wolf beim Eisschnelllauf-Weltcup den vierten Platz über 500 Meter belegt. Mit Schmerzen im Sprunggelenk nach ihrem Sturz vom Vortag reichten 38,23 Sekunden nicht zur angestrebten fünften Podest-Platzierung in diesem Winter. Nach den Olympischen Winterspielen wird die fünfmalige Weltmeisterin ihre Laufbahn beenden.

In Abwesenheit der mit Knieproblemen fehlenden Weltrekordlerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea, die alle bisherigen sieben Saisonrennen gewonnen hatte, setzte sich die Russin Olga Fatkulina in 37,92 Sekunden durch. Judith Hesse wurde Neunte.

Claudia Pechstein hat über die ungeliebten 1500 Meter den neunten Platz belegt. Einen Tag nach ihrem zweiten Rang über 3000 Meter landete die 41 Jahre alte Berlinerin in 1:58,12 Minuten deutlich vor der deutschen Meisterin Monique Angermüller, die in 1:58,53 auf Rang 13 einkam. Siegerin wurde die niederländische Weltmeisterin Ireen Wüst in 1:55,33 Minuten.

Samuel Schwarz und Nico Ihle haben unterdessen mit Platzierungen in den Top acht ihre bisher besten Saison-Resultate erzielt. Über 1000 Meter belegte Schwarz in 1:10,08 Minuten den siebten Rang, Nico Ihlewar nur zwei Hundertstelsekunden langsamer und wurde Achter. Den Streckensieg sicherte sich der Südkoreaner Mo Tae-Bum in 1:09,50 Minuten. Das Männer-Team hat in der Mannschafts-Verfolgung das Ticket für die Olympischen Spiele in Sotschi verpasst. Die Mannschaft mit Patrick Beckert, Robert Lehmann sowie Alexej Baumgärtner lief in 3:46,09 Minuten auf den fünften Rang. Es siegte die Niederlande in 3:41,46 Minuten.

Savchenko und Szolkowy mit ganz starker Kür

Aljona Savchenko und Robin Szolkowy haben beim Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer im südjapanischen Fukuoka die Paarlauf-Konkurrenz gewonnen. Die viermaligen Weltmeister aus Chemnitz setzten sich mit 227,03 Punkten vor den Russen Tatjana Wolososchar und Maxim Trankow (223,83) durch, die den olympischen Winter bislang sehr deutlich dominiert hatten. Rang drei ging an die chinesischen Routiniers Pang Qing und Tong Jian (213,98) ein.

Nach der Kurzkür hatten Savchenko/Szolkowy noch hinter ihren russischen Rivalen auf Platz zwei gelegen, zeigten dann aber eine ganz starke Kür, für die sie 147,57 Punkte erhielten. "Wir sind überglücklich. Unser Sieg ist für uns eine große Überraschung", sagte Szolkowy, seine in der Ukraine geborene Partnerin ergänzte: "Es ist ein tolles Gefühl, hier zu gewinnen. Schließlich ist das unser letztes Grand-Prix-Finale."

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