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Deutsche Rodel-Asse einfach nicht zu stoppen

08.12.2013, 12:33 Uhr | dpa

Deutsche Rodel-Asse einfach nicht zu stoppen. Natalie Geisenberger (M) siegte vor Alex Gough (l) und Anke Wischnewski.

Natalie Geisenberger (M) siegte vor Alex Gough (l) und Anke Wischnewski. Foto: Bonny Makarewicz. (Quelle: dpa)

Whistler (dpa) - Russlands Hoffnungsträger trainierten daheim in Sotschi, die deutschen Rodler holten sich lieber auf der Olympia-Bahn von 2010 weiteres Selbstvertrauen für die Winterspiele in zwei Monaten.

Angeführt von Weltmeisterin Natalie Geisenberger fuhren die deutschen Kufen-Asse beim Weltcup im kanadischen Whistler alle Siege ein und unterstrichen eindrucksvoll ihre Ansprüche auf einen goldenen Olympia-Auftritt. "Wir sind für Sotschi sehr, sehr gut aufgestellt", sprach Olympiasieger Felix Loch seinen Kollegen nach dem nahezu perfekten Wochenende aus dem Herzen.

Als größte Gold-Hoffnung im ohnehin aussichtsreichen deutschen Rodel-Lager gilt derzeit Natalie Geisenberger. An der Stätte ihres WM-Triumphes vor zehn Monaten ließ sich die 25-Jährige auch von einer schweren Erkältung nicht ausbremsen und fuhr ihren 20. Weltcup-Sieg ein. Es war der vierte Erfolg im vierten Rennen - nun ist die Olympia-Dritte von 2010 endgültig heißeste Anwärterin auf den Sieg in Sotschi. "Alle sagen mir, ich sei die Olympia-Favoritin, jeder erwartet nun Gold von mir. Damit muss ich mich auseinandersetzen", konstatierte Geisenberger.

Dabei waren die Voraussetzungen für die Miesbacherin an der Hochgeschwindigkeitsbahn von Whistler alles andere als ideal. Geisenberger ging erkältet ins Rennen. "Das Abschlusstraining habe ich sausenlassen und in der Nacht dachte ich, naja", sagte die Seriensiegerin. Doch in der Bahn lief wieder einmal alles nach Plan, erst im Zielauslauf meldete sich der Husten zurück.

"Mein Schlitten läuft, mein Start ist gut, die Linie war fast perfekt: So gewinnt man Weltcup-Rennen!", freute sich Geisenberger, die die Kanadierin Alex Gough auf Rang zwei verwies. Anke Wischnewski wurde Dritte, Olympiasiegerin Tatjana Hüfner blieb auf ihrer Gold-Bahn von 2010 nur Platz vier.

Eine Woche nach Rang vier in Winterberg stand auch Loch wieder ganz oben. "Ich fühle mich hier in Whistler einfach wohl und freue mich riesig, dass ich gewonnen habe. Es war fast alles perfekt", sagte der 24-Jährige, der sich neben seinem 15. Weltcup-Erfolg auch über die Führung in der Gesamtwertung freuen durfte. Auch bei Loch scheint einfach alles zu passen mit Blick auf das große Ziel Olympia.

Dass Russlands Medaillenanwärter Albert Demtschenko und Tatiana Iwanowa den Nordamerika-Trip ausgelassen haben und stattdessen in der Heimat eine Fahrt nach der anderen auf der Olympia-Bahn absolvieren, schreckt Loch nicht wirklich. "Man braucht nicht so viele Läufe, um da sauber runterzukommen", sagte der Berchtesgadener, der sich vom Material her und vom Fahrerischen bestens gerüstet für Olympia sieht. "Ein Weltklasse-Läufer muss auch mit den paar Läufen zurechtkommen."

In die Rolle der Top-Favoriten für Sotschi rasen auch immer mehr die Doppelsitzer Wendl/Arlt. Im Eiskeller von Whistler fuhren die Weltmeister ihren dritten Saisonsieg ein. "Es war saukalt, aber uns wurde es dann sehr schnell warm. Denn es war ein kleines Jubiläum für uns und zwar der 20. Weltcupsieg unserer Laufbahn. Wir sind sehr glücklich darüber", erklärte der Bayern-Express via Facebook. Alles in Ordnung ist nach dem Sturz von Winterberg auch wieder für Toni Eggert und Sascha Benecken, die Zweite wurden. Olympia kann kommen.

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