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Savchenko/Szolkowy düpieren Paarlauf-Weltmeister

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Eiskunstlauf  

Savchenko/Szolkowy düpieren Paarlauf-Weltmeister

08.12.2013, 13:49 Uhr | dpa

Savchenko/Szolkowy düpieren Paarlauf-Weltmeister. Aljona Savchenko und Robin Szolkowy siegen im Grand-Prix-Finale in Fukuoka.

Aljona Savchenko und Robin Szolkowy siegen im Grand-Prix-Finale in Fukuoka. Foto: Franck Robichon. (Quelle: dpa)

Fukuoka (dpa) – Aljona Savchenko und Robin Szolkowy haben den hochfavorisierten Paarlauf-Weltmeistern Tatjana Wolossoschar/Maxim Trankow die erste Niederlage seit der WM 2012 zugefügt.

Die Russen galten vielen Beobachtern nach ihrem fulminanten Saisonstart, bei dem die Punkterekorde purzelten, bereits als kommende Olympiasieger. Doch die 27-jährige Wolossoschar strauchelte im Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer in Fukuoka bei zwei Sprüngen. Die Chemnitzer dagegen erlaubten sich in Japan keinen Fehler. Damit ist das Rennen um olympisches Gold wieder offen.

"Es kochen alle nur mit Wasser, alle müssen ihre Leistung bringen. Von daher ist der Sieg schon einiges wert. Wir haben die Auswertungen der Wettkämpfe davor hergenommen und uns ausgerechnet, dass es möglich ist, mit den Russen Schritt zu halten", sagte Szolkowy. Das haben die viermaligen Weltmeister mit ihrer Leistungssteigerung nun bewiesen – und sich den Preisrichtern in Erinnerung gebracht. "Wir sind wieder zurück", meinte Savchenko.

Den riskanten dreifachen Wurfaxel ließen sie nach einem schmerzhaften Sturz beim letzten Wettkampf weg, aber ganz auf Eis gelegt haben sie ihn nicht. "Er ist nach wie vor im Training fester Bestandteil. Da ist nichts gestrichen", betonte Szolkowy. "Den Wurfaxel bringen wir, den heben wir uns für Olympia auf. Aber ich musste die Sportler davon überzeugen, dass sie einen Schritt zurückgehen, um wieder einen vorwärts zu kommen", erklärte Trainer Ingo Steuer.

Savchenko/Szolkowy können und wollen noch etwas drauflegen, damit ist nicht nur der Wurfaxel gemeint, sondern auch Tempo, Ausdruck, Ausführung aller Elemente. "Das war noch nicht das Optimum, aber das war wieder ein Schritt weiter, so wie wir das wollen", kommentierte Steuer. "Wir haben jetzt auch gemerkt, dass die Russen nicht unschlagbar sind. Das ist auch ganz wichtig. Sie haben natürlich Fehler gemacht, aber wir haben sie auch zu Fehlern gezwungen. Wir haben quasi den Druck erhöht", fuhr der Trainer fort. "Nach dem Grand Prix Finale wird jeder sehen, dass wir recht haben, wenn wir sagen, in Sotschi wird abgerechnet."

Bei den Herren musste sich Weltmeister Patrick Chan geschlagen geben. Der Kanadier verlor gegen den 19 Jahre alten Japaner Yuzuru Hanyu. Dessen Teamkollegin Mao Asada gewann klar und lieferte sich ein Fernduell mit der lange verletzten Olympiasiegerin Kim Yuna. Die Südkoreanerin gewann einen kleinen Wettbewerb in Zagreb, die Punktzahlen waren ähnlich: Asada erreichte 204,02 Punkte, Kim holte 204,49 Zähler. Im Eistanz siegten in Japan die Weltmeister Meryl Davis/Charlie White aus den USA knapp vor den Olympiasiegern Tessa Virtue/Scott Moir aus Kanada.

Nach dem Finale steht fest, dass Deutschland sich für den erstmals Stattfindenden olympischen Teamwettbewerb der besten zehn Nationen qualifiziert hat. Dort wollen Savchenko/Szolkowy allerdings nicht starten.

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