Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport >

Langläufer noch nicht in Schlagdistanz

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ski nordisch  

Langläufer noch nicht in Schlagdistanz

14.12.2013, 14:36 Uhr | dpa

Langläufer noch nicht in Schlagdistanz. Maurice Manificat düpiert die Konkurrenz.

Maurice Manificat düpiert die Konkurrenz. Foto: Arno Balzarini. (Quelle: dpa)

Davos (dpa) - Auch die Höhe von Davos hat den deutschen Langläufern nicht die erhoffte zweite Luft gebracht. Beim Weltcup im schweizerischen Kurort konnte sich lediglich der Dermbacher Thomas Bing freuen.

Sein 14. Platz über 30 Kilometer in der freien Technik bedeutete nicht nur sein bislang bestes Karriere-Ergebnis, sondern auch die halbe Norm für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen. Alle anderen DSV-Starter bei Damen und Herren kamen unter ferner liefen ins Ziel. Die Siege gingen überraschend an den Franzosen Maurice Manificat und über 15-Kilometer-Freistil der Damen an die Norwegerin Marit Björgen.

"Ich bin sehr zufrieden. Meine Taktik ist aufgegangen. In der ersten Runde wollte ich ein paar Körner sparen, dann aufdrehen", meinte Bing, der sehr konstant die lange Distanz bestritt und dafür ein Lob von Bundestrainer Frank Ullrich bekam. "Das war eine gute, respektable Leistung. Er hat das gebracht, was wir von ihm erwartet haben. Er hat sich die Teilnorm für Olympia verdient", sagte der Coach.

In Abwesenheit von Tobias Angerer, Hannes Dotzler, Tim Tscharnke und Jens Filbrich, die nach Krankheiten und Verletzungen eine Trainingsphase einlegten, lief es für die anderen Herren nicht besonders. Der Oberwiesenthaler Tom Reichelt holte sich als 29. wenigstens noch Weltcup-Punkte. Diese verfehlte Axel Teichmann als 38. klar. "Für ihn war sicher mehr drin. Er hat aber speziell ab dem höchsten Punkt der Strecke viel Zeit verloren, was auf ein Materialproblem hindeutet", sagte Ullrich.

Einen Einbruch erlebten die deutschen Damen, die ohne ihre bislang Beste, Denise Herrmann, antraten. Platz 27 von Katrin Zeller (Oberstdorf) war noch das beste Ergebnis. Rückkehrerin Claudia Nystad wurde 31, nachdem sie an der ersten Zwischenzeit als Zehnte noch gut im Rennen gelegen hatte.

Ullrich hofft nach Weihnachten auf einen Leistungsschub bei seinen Athleten. Denn bislang hat nur Herrmann die Fahrkarte nach Sotschi in der Tasche. "Bei der Tour de Ski werden wir angreifen", versprach der Coach.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal