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Denise Herrmann bei Langläufern einziger Lichtblick

15.12.2013, 14:41 Uhr | dpa

Denise Herrmann bei Langläufern einziger Lichtblick. Marit Björgen, Kikkan Randall und Denise Herrmann (v.

Marit Björgen, Kikkan Randall und Denise Herrmann (v.l.) belegten die ersten drei Plätze. Foto: Arno Balzarini. (Quelle: dpa)

Davos (dpa) - Denise Herrmann strahlte über das ganze Gesicht, die Trainer und Techniker klatschten sich begeistert ab. Mit Platz drei im Sprint beim Weltcup in Davos sorgte die Oberwiesenthalerin einmal mehr in dieser Saison für das herausragende Resultat der deutschen Langläufer.

Ansonsten lief es auch in der Höhe des Schweizer Luftkurortes nicht rund im Team von Bundestrainer Frank Ullrich.

"Es war ein großer Wettkampf", jubelte Herrmann über den zweiten Podestplatz ihrer Karriere. Auch in Kuusamo hatte sie Platz drei im Sprint belegt. Obwohl es nach Plan lief, sah sie noch Verbesserungsmöglichkeiten. "Der Start war nicht so, wie ich es mir vorstelle", meinte sie, bewies dann aber taktisches Geschick, hängte sich an ihre Konkurrentinnen und forderte sie auf der Zielgeraden zur Mobilisierung aller Kräfte.

"Denise hat alles richtig gemacht, vor allem im Finale", lobte Ullrich die Sächsin, die sich nur den Hochkarätern Marit Björgen aus Norwegen und Kikkan Randall aus den USA ganz knapp geschlagen geben musste. "Es wäre vermessen, jetzt mehr zu verlangen. Denise hat den Prolog gewonnen, das will etwas heißen. Und sie war in ihren Läufen physisch und psychisch voll auf der Höhe der Situation. Das ist auch ein Signal an die Mannschaft", betonte Ullrich.

Denn das Team war in Davos noch immer nicht dort, wo es der Trainer haben möchte. Über 30 Kilometer der Herren war Thomas Bing als 14. bester Deutscher. "Das war eine gute, respektable Leistung. Er hat das gebracht, was wir von ihm erwartet haben. Er hat sich die Teilnorm für Olympia verdient", sagte Ullrich, der auf Tobias Angerer, Hannes Dotzler, Tim Tscharnke und Jens Filbrich wegen Krankheiten und Verletzungen verzichtet hatte. Beim Sieg des Franzosen Maurice Manificat wurde Axel Teichmann nach Materialproblemen lediglich 38.

Wenigstens die Sprinter Josef Wenzel und Tobias Eisenlauer sendeten ein Lebenszeichen. Wenzel kam als Elfter des Prologs ins Viertelfinale, scheiterte dort aber ebenso wie Eisenlauer. Der Norweger Anders Glörssen holte sich den Sieg.

Über 15 Kilometer der Frauen, die ebenfalls Björgen für sich entschied, kam nur Katrin Zeller aus Oberstdorf als 27. in die Punkte. Claudia Nystad verpasste diese knapp, wie auch im Sprint. "Sie entwickelt sich richtig gut, die Spritzigkeit kommt", urteilte Ullrich, der in den kommenden Tagen mit der Mannschaft weiter in Davos trainieren wird. Denn bei der Tour de Ski ab 28. Dezember sollen dann der entscheidende Schub, vor allem aber die wichtigen Platzierungen für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Sotschi kommen.

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