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Weinzierl hofft auf Olympia-Nominierung durch DOSB

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Eiskunstlauf  

Weinzierl hofft auf Olympia-Nominierung durch DOSB

16.12.2013, 13:25 Uhr | dpa

Weinzierl hofft auf Olympia-Nominierung durch DOSB. Nathalie Weinzierl hofft in Sotschi im neuen Teamwettbewerb starten zu können.

Nathalie Weinzierl hofft in Sotschi im neuen Teamwettbewerb starten zu können. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Olympia-Norm hauchdünn verpasst und dann doch großartig triumphiert: Nathalie Weinzierl lieferte bei den deutschen Meisterschaften eine Glanzleistung ab und hofft nun auf eine Ausnahmeregelung für Sotschi.

"Ich habe allen gezeigt, dass ich es kann", sagte die 19-Jährige in Berlin. Nun kommt es auf den guten Willen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an, der am 18. Dezember den ersten Teil der Mannschaft für die Winterspiele nominiert. Mit dabei Eiskunstlauf.

"Nathalie hat souverän gewonnen, das könnte helfen", sagte Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union (DEU). Der Verband führte in Gesprächen mit dem Dachverband immer wieder ins Feld, dass im neuen Teamwettbewerb bei den Spielen Starter in allen vier Disziplinen an den Start gehen müssen. "Es wäre chic und einfach, wenn sie die Norm erfüllt hätte, aber wir haben frühzeitig dafür gekämpft, dass es noch klappt", ergänzte DEU-Vizepräsidentin Elke Treitz.

Die Mannheimer Jura-Studentin verfehlte zwar um 0,4 Punkte die vom DOSB festgelegte Messlatte von 145 Zählern. Die hohe Note von 175,31 der nationalen Titelkämpfe zählt offiziell nicht mehr, dokumentiert aber deutlich die Aufwärtstendenz der zielstrebigen Läuferin. Seit sie täglich mit der italienischen Choreographin Francesca Cotogni zusammenarbeitet, haben ihre Programme eine andere Qualität. "Ich habe im läuferischen Bereich deutlich zugelegt", meinte auch Weinzierl von sich.

Etwas problematisch wurde nur das Verhältnis zur Trainingskollegin Sarah Hecken, die in den Vorjahren die Nase vorn hatte. Hecken kam schlecht in die Saison und wollte nicht mehr zusammen in einer Trainingsgruppe mit Weinzierl laufen. Der langjährige Trainer Peter Sczypa betreute die viermalige Meisterin fortan separat, doch auch das half nicht.

Zwei Wochen vor den nationalen Titelkämpfen flüchtete Hecken nach Berlin und bereitete sich bei Jung-Coach Stefan Lindemann vor. "Ich habe hier wieder ein bisschen zu mir gefunden, der Tapetenwechsel hat mir gut getan", sagte die Zweite der Meisterschaften, die nun immerhin das zweite Damen-Ticket für die EM im Januar in Budapest bekommt.

Ein Zurück nach Mannheim wird es für die 20 Jahre alte Bundeswehrsoldatin aber nicht mehr geben. "Nein, sie hat sich nicht verabschiedet. Und sie war immerhin 16 Jahre bei mir", betonte der angefressene Coach Sczypa. Der Vorteil für ihn: Nun kann er sich auf Weinzierl konzentrieren.

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