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Claudia Pechstein kritisiert Thomas Bach: "Typisch Funktionäre"

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"Typisch Funktionäre"  

Pechstein kritisiert IOC-Präsident Thomas Bach

08.01.2014, 16:51 Uhr | dpa

Claudia Pechstein kritisiert Thomas Bach: "Typisch Funktionäre". Bemängelt die fehlende Unterstützung von Verbandsseite bei ihrem Dopingfall: Claudia Pechstein. (Quelle: dpa)

Bemängelt die fehlende Unterstützung von Verbandsseite bei ihrem Dopingfall: Claudia Pechstein. (Quelle: dpa)

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat vier Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi die Führung des deutschen Sports und den jetzigen IOC-Präsidenten Thomas Bach kritisiert. In der "Sport Bild" erklärte die Olympiasiegerin, dass sie sich in ihrer Doping-Causa mehr Unterstützung von der Sportführung gewünscht hätte: "Sie alle wissen, dass ich zu Unrecht gesperrt wurde, aber keiner hat den Mut, es öffentlich zu sagen. Sie schützen lieber ihr selbst geschaffenes Sportrecht. Typisch Funktionäre. Noch ärgerlicher ist es aber, dass ich nicht mehr Mitglied der Sportförderung der Bundespolizei bin", erklärte die 41 Jahre alte Athletin. 

Sie erneuerte ihre Kritik am Eislauf-Weltverband ISU wegen der aus ihrer Sicht ungerechtfertigten Zwei-Jahres-Sperre. "Jedes gute Ergebnis von mir ist ein Tritt in den Hintern der ISU-Bosse. Einige hassen es, dass ich mit über 40 Jahren immer noch dabei bin. Aber für mich ist das Alter nur eine Zahl, ich werde auch nach Sotschi weitermachen", versicherte Pechstein. Wie sie dem "ZEITmagazin" sagte, habe sie nach der Sperre durch die ISU gedacht: "Der einzige Ausweg ist es, von der Brücke zu springen." 

Kaum Kontakt zu Konkurrentin Beckert

Bei den Winterspielen an der Schwarzmeer-Küste peilt Pechstein ihre zehnte Einzelmedaille an. "Im Weltcup stand ich sowohl über 3000 als auch über 5000 m auf dem Treppchen. Jetzt hoffe ich, dass mir das auch bei Olympia gelingt." Wie Pechstein weiter betonte, mache sie ihre Aggression gegen die ISU schneller. "Ich bin mehr als 500-mal getestet worden, alle Proben waren negativ. Trotzdem galt für mich nicht die Unschuldsvermutung. Ich wurde denunziert wie keine andere deutsche Sportlerin".

Über ihr Verhältnis zu Rivalin Stephanie Beckert sagte sie: "Stephanie grüßt mich nicht und spricht auch nicht mir mir. Ich sehe sie beim Training auch nie lachen. Keine Ahnung, ob sie überhaupt Spaß am Sport hat."

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