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Schwarzes Wochenende für Claudia Pechstein

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Hamar-Fluch  

Schwarzes Wochenende für Claudia Pechstein

12.01.2014, 16:26 Uhr | sid, dpa

. Claudia Pechstein in Hamar. (Quelle: dpa)

Claudia Pechstein in Hamar. (Quelle: dpa)

Das "Wikingerschiff" hat für Claudia Pechstein seinen Schrecken nicht verloren. Bei ihrer 20. Europameisterschaft verfehlte die 41 Jahre alte Eisschnelllauf-Olympiasiegerin nach Rang sieben (163,862 Punkte) bei der Mehrkampf-EM und turbulentem Verlauf ihre Ziele mit Podestplätzen auf den langen Strecken.

"So ist Hamar", kommentierte Pechstein lapidar, nachdem sie wegen einer Wechsel-Kollision zunächst gar nicht für das Finale der 5000-Meter-Strecke qualifiziert war. Erst durch den Verzicht der Russin Jekaterina Schichowa war sie doch noch ins Feld der besten acht Läuferinnen gerückt und hat dort den vierten Platz belegt.

"Ganz schwierige Minuten"

Mit langem Gesicht hatte Pechstein nach ihrem 15. Platz auf der 1500-Meter-Strecke die Arena verlassen und sich in die Kabine zurückgezogen. "Das waren ganz schwierige Minuten für sie", sagte ihr Lebensgefährte Matthias Große. Als sie dann überraschend doch die Chance über 5000 Meter bekam, war es schwer, die Aufregungen der vergangenen Minuten in den Griff zu bekommen.

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"Das war Hektik pur", bestätigte Teamchef Helge Jasach, der versuchte, das komplizierte Regelwerk für die Finalteilnahme zu entschlüsseln. "Erfreulich fair war aber, dass die Russin Olga Graf sich bei mir für die Wechsel-Kollision entschuldigte hat. Claudia hat richtig gehandelt, sonst wäre sie disqualifiziert worden", bestätigte Jasch. Tags zuvor war Pechstein über 3000 Meter Fünfte geworden. "Das war gut, aber nicht sehr gut. Abgerechnet wird in Sotschi", meinte sie.

Negativ-Serie im "Wikingerschiff"

Für Pechstein setzte sich damit im "Wikingerschiff" eine Serie von Wettkämpfen fort, die sie nicht unbedingt in guter Erinnerung behalten wird. Hier war sie vor vier Jahren bei der WM wegen erhöhter Blutwerte aus dem Rennen genommen und später gesperrt worden. Im Vorjahr hatte sie die WM wegen einer heftigen Grippe abbrechen müssen.

Ihren dritten EM-Titel nach 2008 und 2013 sicherte sich Ireen Wüst und schloss damit zu der bisher erfolgreichsten Niederländerin Atje Keulen-Deelstra auf, die zwischen 1972 und 1974 gleichfalls dreimal siegreich war. Die Silbermedaille sicherte sich ihre Teamgefährtin Yvonne Nauta vor der viermaligen Titelträgerin Martina Sablikova. Die Tschechin entschied die 5000 Meter in 6:58,13 Minuten für sich.

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